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Genitivattribut einfach erklärt

Attribute sind eines jener Problemfelder, wenn es um die deutsche Grammatik geht. Dies fängt schon dabei an, dass es sich bei diesen um keine Satzglieder im eigentlichen Sinn handelt und hört bei der Unterscheidung verschiedener Attributsformen, etwa dem Genitivattribut, auf.

Das Klassifizieren von Sätzen und Satzstrukturen ist manchmal ein schwieriges Feld.
Das Klassifizieren von Sätzen und Satzstrukturen ist manchmal ein schwieriges Feld.

Satzglieder und Attribute

  • Die Syntax befasst sich als wissenschaftliches Teilgebiet der Sprachwissenschaft mit der Struktur von Sätzen. Dabei wird vor allem auf Satzglieder und deren Stellung eingegangen.
  • Satzglieder sind dabei all jene Wörter oder Wortzusammenstellungen, welche in einem Satz problemlos an eine andere Stelle verschoben werden können. Diese Stellen werden in der Regel von einem Modell vorgegeben und ändern den Sinngehalt des Satzes nicht.
  • So ließe sich ein Satz wie "Er geht fischen" in "Fischen geht er" umstellen. Dies weißt darauf hin, dass "er", "geht" und "fischen" drei verschiedene Satzglieder sind.
  • Ein Attribut ist nun nur ein Teil eines Satzgliedes. Das heißt, dass sich ein solches Teil nicht korrekt und logisch aus der Satzstruktur lösen und verschieben lässt.
  • Ein Beispiel wäre etwa der Satz "Er holt den Fisch des Vaters", welcher die Satzglieder "er", "holt" und "den Fisch des Vaters" umfasst. Die Kombination "des Vaters" ist hierbei das Attribut zu dem Fisch, da es diesen näher erklärt.
  • Dies lässt sich auch daran sehen, dass sich "des Vaters" nicht alleine verschieben lässt, da der Satz ansonsten ungrammatisch wird. "Den Fisch des Vaters holt er", wäre jedoch legitim.

Definition des Genitivattributes

  • Die Schwierigkeit bei Attributen besteht in der Schule darin, diese überhaupt zu finden. Im Studium ist es meist die Klassifizierung dieser, welche Schwierigkeiten bereitet. Denn es gibt eine Unterteilung der Beschreibungsformen in beispielsweise Genitivattribute.
  • Um ein Genitivattribut handelt es sich dann, wenn der erklärende Teil im Genitiv steht und sich auf ein Substantiv bezieht.
  • Erkennen können Sie eine solche Konstruktion zunächst über die Frage nach dem Attribut, "Was für ein?" und im Weiteren die Frage nach dem Genitiv, "Wessen?"
  • Hierbei sollten Sie nur darauf achten, das Attribut nicht mit einem Genitivobjekt zu verwechseln, welches ein Satzglied darstellt. Dies können Sie jedoch einfach über das Umstellen des Satzes herausfinden.
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