Was Sie benötigen:
  • Gasofen
  • Betriebsanleitung
  • Staubsauger
  • Schraubendreher
  • Wasser

 Grundreinigung des Gasofens

Im Laufe der Zeit behindern Verschmutzungen die Brennleistung des Gasofens. Nutzen Sie die Wartungszyklen des Technikers zu einer Grundreinigung des Gerätes.

  • Schalten Sie das System komplett ab. Sichern Sie den Arbeitsbereich, indem Sie das Gasventil abschalten. Setzen Sie die Zündflamme außer Funktion.
  • Öffnen Sie alle großen Wände des Gasofens. Saugen Sie trockenen Schmutz, Spinnweben und Staub mit dem Rohr Ihres Staubsaugers ab.
  • Betrachten Sie alle gereinigten Teile genau. Finden Sie Beulen oder andere Beschädigungen, rufen Sie schnellstmöglich den Techniker. Er tauscht die Gefahrteile aus.
  • Wechseln Sie den Filter Ihres Gasofens regelmäßig. Ist es ein waschbarer Filter, reinigen Sie ihn im gleichen Intervall. Die Tauschzyklen sind in der Betriebsanleitung beschrieben. Auch Ihr Heizungsfachmann gibt Ihnen dazu Auskunft.

Sicherheitsprüfung Ihres Ofens nach der Reinigung

  • Testen Sie nach der Reinigung die Bodenteile des Gasofens. Sehen Sie nach den geringsten Anzeichen für Rost. Am gründlichsten ist hierbei die Fingerprobe.
  • Finden Sie Rostkrümel, nehmen Sie den Gasofen nicht gleich wieder in Betrieb. Es könnte ein Kohlenmonoxid-Leck entstanden sein. Rufen Sie den Techniker zur Kontrolle. Eine solche Beschädigung ist lebensgefährlich.
  • War der Test erfolgreich, schließen Sie alle Ofenwände wieder. Betätigen Sie die Zündflamme zunächst manuell. Ist Ihr Gasofen eine moderne Version, startet die Elektronik die Zündung nach dem Zusammenbau wieder von selbst.
  • Justieren Sie abschließend das Thermostat. Warten Sie eine Weile. Nach spätestens einer halben Stunde sollte der Ofen wie vorher funktionieren.

Stellen Sie Unregelmäßigkeiten fest, nehmen Sie keine Eigenreparatur vor. Der Heizungstechniker prüft alle Düsen und Ventile und erkennt Schäden an Ihrem Gasofen sofort.