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Forsythien schneiden

Forsythien sind bekannte und beliebte Frühjahrsblüher. Schneiden Sie die Pflanzen richtig, damit die Blüte nicht unter dem Schnitt leidet.

Forsythien sind beliebte Frühlingsblüher, die Sie direkt nach der Blüte schneiden müssen.
Forsythien sind beliebte Frühlingsblüher, die Sie direkt nach der Blüte schneiden müssen.

Schnittmaßnahmen bei Forsythien

Die Forsythia, auch als Goldglöckchen bekannt, ist ein Frühlingsblüher. Sie legt die Blüten des nächsten Jahres bereits kurz nach der Blüte an. Wenn Sie nach der Knospenbildung schneiden, wird sie im nächsten Jahr nicht blühen.

Schneiden Sie deshalb Forsythien direkt nach der Blüte im Frühjahr. Dann kann der Strauch die Blütenanlagen für das kommende Jahr noch ausbilden. Es schadet dem Strauch nicht, wenn Sie später schneiden. Sie müssen lediglich in Kauf nehmen, dass er dann nicht blüht.

Auslichten der Pflanzen

Ein Rückschnitt ist bei Forsythien eigentlich nur fällig, wenn der Strauch viele alte Zweige enthält, formlos geworden ist oder nur wenig blühwillig ist. Viele Hobbygärtner bevorzugen einen regelmäßigen Schnitt, um einen kompakten Wuchs zu erzielen. Wenn Sie dies wünschen, kürzen Sie die Zweige mit einer Gartenschere um ein Drittel. Entfernen Sie bei diesen Maßnahmen außerdem alte, wenig belaubte oder zu dicht stehende Zweige.

Bei dieser Gelegenheit können Sie Stecklinge gewinnen, um Ihre Forsythie zu vermehren. Sie brauchen leicht verholzte Triebe mit einer Länge von 15 bis 20 Zentimetern. Entfernen Sie die Blätter im unteren Bereich und setzen Sie den Ableger zu drei Dritteln in ein Erde-Sandgemisch.

Die wuchsfreudigen und schnell wachsenden Sträucher lassen sich auch zu Kugeln oder Pyramiden stutzen. Für diesen Schnitt nehmen Sie am besten eine Heckenschere.

Hartriegel ist eine Pflanzengattung, deren Vertreter sich erheblich unterscheiden. …

Achtung: Heckenpflanzungen dürfen Sie erst im September in Form bringen, da zwischen den Zweigen Vögel brüten. Schneiden Sie nach der Blüte nur Zweige ab, die aus der Hecke herauswachsen. Kontrollieren Sie vor dem Formschnitt, ob es noch Nester mit Jungtieren in der Hecke gibt.

Verjüngungsschnitt ist selten nötig

Wenn Sie regelmäßig alte Äste entfernen, ist ein radikaler Rückschnitt meist nur bei einem Schädlings- oder Pilzbefall erforderlich. Aber ohne regelmäßigen Schnitt verwildern Forsythien und verkahlen im Inneren. Diese Umstände machen einen Verjüngungsschnitt erforderlich.

Bei diesem Schnitt ist einiges zu beachten:

  • Nur vor dem 1. März oder nach dem 1. Oktober schneiden (gesetzliche Vorschrift).
  • Mit einer Säge alle Äste auf 20 Zentimeter über dem Boden zurückschneiden (auf den Stock setzen).
  • Bei kranken Pflanzen die Maßnahme über drei Jahre verteilen.
  • Nach dem Schnitt ausreichend gießen.
  • Boden mit Mulch bedecken, um Austrocknen zu verhindern.

Vorsicht beim Schnitt von Zwergforsythien

Die Zwergform der Forsythia wächst sehr langsam und wird nur 80 bis 100 Zentimeter groß. Ein starker Rückschnitt oder ein Formschnitt ist nicht erforderlich und wird von den Pflanzen schlecht verkraftet. Fehler beim Schneiden verwachsen sich erst nach Jahren.

Entfernen Sie lediglich alle zwei bis drei Jahre einige der ältesten Äste direkt über dem Boden. So verhindern Sie, dass die Pflanze zu dicht wird, und regen eine ständige Verjüngung an. Forsythien sind eine Zierde für den Garten, wenn Sie diese direkt nach der Blüte schneiden, brauchen Sie im nächsten Jahr nicht vergeblich auf die goldgelben Kelche zu warten.

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