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Fette Henne verliert Blätter - was tun?

Die Fette Henne, auch als Mauerpfeffer bekannt, ist eine anspruchslose Pflanze. Es gibt wenige Ursachen, wieso sie manchmal die Blätter verliert.

Wenn die Fette Henne Blätter verliert, sind oft Schädlinge am Werk.
Wenn die Fette Henne Blätter verliert, sind oft Schädlinge am Werk.

Schädlinge sind an der Fetten Henne selten

Fetthennen (Telephium) neigen nicht zu einem Befall mit Schädlingen. Im Einzelfall können Wollläuse oder Dickmaulrüssler zu einem Problem werden. Die Pflanze verliert erst Blätter, wenn es für das Bekämpfen fast zu spät ist.

Wollläuse erkennen Sie an weißen watteähnlichen Gespinsten an Trieben, Blättern und Stängeln. Wischen Sie die Tiere mit einem, in reinen Spiritus getränkten, Wattebausch ab. Fügen Sie auf einen Liter Gießwasser einen Teelöffel des Alkohols hinzu, um Läuse im Wurzelbereich abzutöten.

Schneiden Sie einige Triebe ohne Befall von der Pflanze ab. Sprühen Sie zur Sicherheit etwas Alkohol darüber. Ziehen Sie in frischer Erde neue Pflanzen, die Sie unbedingt von den erkrankten Fetthennen getrennt halten müssen. Falls das Bekämpfen nichts nutzt, werfen Sie die befallene Pflanze weg, Sie haben gesunden Nachwuchs.

Der Dickmaultrüssler ist ein schwarzer Käfer von einem Zentimeter Länge. Die Tiere sind nachtaktiv, daher sehen Sie diese selten. Wenn Sie kreisrunde Fraßstellen an den Blättern der Pflanze sehen, ist dieser Schädling am Werk. Seine Larven fressen im Inneren der Pflanze, sie verliert Blätter und stirbt ab.

Besorgen Sie sich im Fachhandel Nematodender Gattung Heterorhabditis. Diese dringen in die Larven ein und töten sie. Wichtig: Der Boden muss mindesten zehn Grad aufweisen und für 14 Tage feucht gehalten werden. Gießen Sie die Pflanzen etwas mehr als gewohnt.

Fette Henne oder Fetthenne (Sedum) sind wenig schmeichelhafte Namen für dieses …

Fetthenne verliert Blätter - Ursachen und Maßnahmen

Als Dickblattgewächs speichert die Pflanze, die zu den Sukkulenten gehört, Wasser in den Blättern. An einem vollsonnigen Standort im Garten gedeihen diese Sorten am besten. 

Da alle Telephium-Arten einen starken Wuchs haben, ist es sinnvoll, diese im Frühjahr stark zurückzuschneiden. Es reicht, fünf Zentimeter stehen zu lassen. Die Pflanzen treiben schnell aus und bilden im Spätsommer Blüten. Lassen Sie alle Triebe und Blütenstiele über Winter an der Pflanze. Es ist normal, wenn die Fette Henne in dieser Zeit Blätter verliert.

Zwischen dem Frühjahr und dem Herbst sind Blattverluste nicht normal und beruhen fast immer auf zu kräftigem Gießen. Sie brauchen Sukkulenten nur bei großer Hitze Wasser zu geben. Das Substrat darf völlig austrocknen. Schwere lehmige Böden sind eine weitere Ursache, wenn die Pflanzen Blätter verlieren. Der Boden trocknet zu langsam, die Nässe staut sich.

Der Blattverlust tritt in der Regel erst ein, wenn die Wurzeln faulen. Sie können die Fette Henne nicht mehr retten. Machen Sie sich keine Gedanken, denn an der Pflanze sind mit Sicherheit noch Triebe ohne Schäden. Schneiden Sie diese ab, um Ableger zu ziehen. Sie bilden in leicht feuchter Erde oder in Wasser schnell Wurzeln. Setzen Sie die Ableger an einen sonnigen Platz mit durchlässiger Erde.

Da die Pflanzen schnell wachsen und in der Regel immer einige Triebe unbeschadet bleiben, sind Schädlinge oder Wurzelfäule kein Problem. Ziehen Sie sich Ableger und entsorgen Sie die betroffene Pflanze.

Kurze Pflegeanleitung für Sukkulenten

Pflegemaßnahmen im Überblick

Maßnahme

Anweisungen

Standort

hell und sonnig

Substrat

durchlässig, ansonsten keine Ansprüche

Gießen

erst wenn Substrat trocken ist

Düngen

besser nicht

Wollläuse bekämpfen

mit Spiritus abwaschen, Pflanze entsorgen und Ableger ziehen

Dickmaulrüssler

Nematoden Heterorhabditis einsetzen

Wurzelfäule

Pflanze entsorgen und Ableger ziehen

 

 

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