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Feinde des Pandas - Informatives

Der Pandabär oder liebevoll nur Panda genannt, ist ein extrem niedliches Tier, das sowohl Kinder als auch Erwachsene fasziniert. Doch leider ist dieses Wildtier vom Aussterben bedroht, weshalb sich die Frage ergibt, welche Feinde daran schuld sind.

Leider bald ein seltener Anblick
Leider bald ein seltener Anblick © Torsten_Weidemann / Pixelio

Wissenswertes zum Panda

Der Pandabär ist leider vom Aussterben bedroht. Dies verdankt er allerdings nicht nur seinen Feinden, sondern auch anderen Fakten:

  • Beachten Sie, dass der Pandabär ein Einzelgänger ist und jedes Tier auf circa fünf bis acht Quadratkilometern lebt. Innerhalb dieses Gebietes bewegt sich der Bär pro Tag maximal einhundert Meter.
  • Diese Tatsache schränkt die Möglichkeit ein, anderen Gattungen zu begegnen und so Nachwuchs zu zeugen. Des Weiteren ist die Pandabärin pro Jahr nur an einigen Tagen im Frühjahr zur Paarung bereit.
  • Bedenken Sie auch, dass der Panda in einem Land lebt, in dem die Bevölkerungszahl extrem hoch ist. Dies führt dazu, dass der natürliche Lebensraum immer weiter eingeschränkt wird. So wird er im Gegensatz zu früher nur noch in ein paar Provinzen Chinas gesichtet.
  • Aber auch die Ernährung des Pandas führt zur Gefahr des Aussterbens. Dieses Wildtier frisst lediglich Bambus, der das gesamte Jahr über wächst. Aufgrund dieser Tatsache hält diese Bärenart keinen Winterschlaf und frisst das gesamte Jahr über. Logischerweise kann so mehr gefressen werden als nachwachsen kann.

Diese Feinde hat dieses Tier

  • Der Pandabär besitzt im Grunde genommen kaum natürliche Feinde: Der Leopard ist der Hauptfeind. Dieser greift jedoch nur Jungtiere an, die sich von der Mutter entfernt haben. So gesehen, hat der Panda eigentlich kaum etwas zu befürchten.
  • Der größte Feind jedoch ist der Mensch, der trotz Artenschutz immer noch Jagd auf diesen Bären macht. Abgesehen von diesem direkten Angriff ist der Mensch noch aus anderen Gründen als Feind anzusehen: Er zerstört den Lebensraum des Pandas, indem er die Urwälder abholzt. So steht immer weniger Nahrung zur Verfügung, aber auch der Lebensraum wird immer kleiner, was zu einem engeren Zusammenleben führt. Als Folge hiervon ist vor allen Dingen die Inzucht zu nennen, die zu Missgeburten und weiteren körperlichen Problemen der Tiere führt.
  • Sicherlich finden Sie es interessant, dass ein extrem kleines Tier als natürlicher Feind angesehen wird. Es handelt sich hier um die Bambusratte, die die Wurzeln der Bambusbäume frisst. Die logische Folge ist das Waldsterben.

Fazit: Schätzungen zufolge leben nur noch zwischen zwei und dreitausend Exemplare in freier Wildbahn und leider besteht momentan keine Hoffnung, dass sich diese Zahl nach oben hin ändert.

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