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Farbsubtraktion - eine einfache Erklärung

Farben mischen sich im Wesentlichen auf zwei unterschiedliche Arten. Der additiven Farbmischung im Bereich der Lichtfarben steht die Farbsubtraktion der stofflichen Farben gegenüber.

Farbangaben sollten möglichst verbindlich sein.
Farbangaben sollten möglichst verbindlich sein.

Farbsubtraktion oder -addition - Informationen und Definitionen

  • Seit Jahrhunderten gab es immer wieder verschiedene Bemühungen von Künstlern und Wissenschaftlern, die Farben in ein bestimmtes System einzuordnen, in dem das Verhältnis von Farben zueinander erklärbar wird. Schon Goethe hat einen eigenen Farbkreis entwickelt und heutzutage gehören Farbfächer und Farbtabellen zu den Nachschlagewerken in der Druckindustrie und in allen Branchen, die mit der Ausgabe farbiger Bilder zu tun haben, vom Fotostudio bis zur TV-Postproduktion.
  • Farben, die an ein Trägermaterial gebunden sind, mischen sich subtraktiv. Beispielsweise können Sie die drei Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb mischen, um beliebige Farbtöne zu erzeugen. Da die Farben im Gegensatz zur additiven Farbmischung allerdings beim Mischen an Intensität abnehmen, spricht man von Farbsubtraktion. Aus diesem Grund wird für Printerzeugnisse das CMYK-Farbmodell verwendet, das die Intensität dunkler Farbbereiche durch Hinzugabe von Kontrastschwarz ausgleicht.
  • Farben, die aus einer Mischung verschieden farbigen Lichts entstehen, mischen sich additiv. Die farbigen Bildpunkte bzw. Pixel, die auf TV-Bildschirmen, Computermonitoren und TFT-Displays zu sehen sind, bestehen aus roten, grünen und blauen Bildpunkten. Wenn Sie eine Schnittmenge aus drei Spots jeweils einer dieser Farben bilden, erscheint diese als weißes Licht. Dieses als RGB-Modell bekannte Schema bildet unterschiedliche Farben aus der Addition verschiedenfarbigen Lichts. Dies führt gleichzeitig dazu, dass sich das Licht in seiner Stärke intensiviert.

Farben verwenden - daran sollten Sie denken

  • Farbe ist ein schwammiger Begriff, wenn wir uns über eine bestimmte Farbe unterhalten, geht es vor allem um eine Farbempfindung. Beim Reproduzieren bestimmter Farbtöne auf einem beliebigen Ausgabemedium geht es darum, mit welcher Kombination subtraktiver und additiver Farbmischung ein bestimmter Farbeindruck erzeugt werden kann.
  • Der Farbeindruck, der bei Farbsubtraktion beispielsweise beim gedruckten Bild entsteht, hängt von der Zusammensetzung des auftreffenden Lichts ab und davon, wie stark der Bedruckstoff bzw. das Material auf dem gedruckt wird, reflektiert. Da verschiedene Farben übereinander gedruckt werden, muss auftreffendes Licht die Farbschichten auf dem Papier passieren, wobei je nach (gedruckter und übereinander liegender) Farbe bestimmte Bestandteile des Lichtes herausgefiltert werden.
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