Die Diskussion um ein generelles Handyverbot an Schulen steht schon seit vielen Jahren im Fokus der Schüler wie auch der Schulleitungen. So können Sie entweder Ihre Position für eine Seite herausarbeiten oder vermittelnd beide Parteien an einen Tisch holen.
Erörterung von Vor- und Nachteilen in einer Gruppe
- Suchen Sie sich interessierte Personen, mit denen Sie dieses Thema diskutieren können. Dies können Schüler, Eltern, aber auch Lehrer sein.
- Reden Sie offen über Ihren Standpunkt und lassen Sie andere Meinungen zu.
- Schreiben Sie auf, welche Vor- und Nachteile ein Verbot hätte. Reden Sie ebenso darüber, wie sich ein Verbot auch praktisch umsetzen ließe. Eine Erörterung Ihrer Bedenken sollte ebenfalls Teil der Diskussion sein.
Pro- und Kontraargumente eines Handyverbotes an Schulen
Hier eine Liste mit einer Auswahl von Pro- und Kontraargumenten eines Handyverbotes an Schulen:
- Pro Handyverbot: Handys lenken ab und stören den Unterrichtsablauf; der Austausch von Gewaltvideos oder pornografischen Materials via Bluetooth könnte nicht stattfinden; Es gibt keine Möglichkeit, Schlägereien oder Ähnliches mit der integrierten Kamera aufzuzeichnen.
- Kontra Handyverbot: Ein Handy gehört inzwischen zu alltäglichen Gegenständen; Kinder und Jugendliche sollten für Eltern immer erreichbar sein; Handys sind auch Unterhaltung in den Pausen (Musik hören, online gehen etc.); für eine strikte Umsetzung müssten Taschenkontrollen durchgeführt werden.
Vielleicht finden Sie einen Konsens
- Wenn Sie beide Seiten gehört haben, überdenken Sie Ihre eigene Meinung noch einmal.
- Reden Sie mit der Schülervertretung und der Schulleitung, ob nicht eine Kompromisslösung gefunden werden kann. Diese sollte in erster Linie auf Vertrauen aufgebaut sein.
- Seien sie diplomatisch bei der Erörterung, warum die praktische Umsetzung eines Verbotes vielleicht einer freiwilligen Abmachung weichen sollte, Handys in der Schule nicht zu benutzen. Nur bei wiederholtem Verstoß sollte einzelnen Schülern das Mittragen ihres Handys verboten werden.

