Die Gestaltung der Einladung zum Elternstammtisch

Es braucht kein großes, gestalterisches Talent, um eine Einladung zum Elternstammtisch ansprechend aufzumachen. Das Wichtigste ist, ein paar Dinge zu beachten und nicht zu verkrampft an die Sache heranzugehen.

  • Orientieren Sie sich im Ansatz am besten an der Art der Einrichtung, die sie alle zusammenführt. Ein vereinendes Element auf der Einladung, wie eine Stammtischbezeichnung führt zu Zusammengehörigkeitsgefühl, das für einen Elternstammtisch als dauerhaftes, lebendiges Zusammentreffen wichtig ist. Sind die Kleinen beispielsweise im „Kindergarten Zwergenhaus“, könnten Sie Ihre Runde „Zwergenhaustreff“ nennen, oder humorvoll auf den Größenunterschied anspielend einfach „Riesenrunde“.
  • Die Einladung sollten Sie nicht zu nüchtern gestalten. Es handelt sich bei einem solchen Elternstammtisch in aller Regel ja um ein eher zwangloses Treffen und nichts „Offizielles“. Daher sollte die Einladung dies auch widerspiegeln. Haben Sie Mut zur Farbe. Sie können nur ein paar Farben verwenden oder auch viele. Da die Kinder der Grund sind, dass sie sich treffen werden, darf das auch erkennbar sein. Über rein Privates, was nicht mit Ihren Kleinen zu tun hat, wird sich sicher auch ausgetauscht werden, aber Dauerthemen werden sicher die besuchte Einrichtung und der Nachwuchs sein.
  • Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - sagt man nicht nur, es trifft auch zu. Verwenden Sie (maßvoll) entweder tatsächliche Bilder, zum Beispiel der Einrichtung oder der Kinder oder Cliparts, die ruhig lustig sein dürfen. Das peppt das Ganze auf. Besonders schön ist, wenn Sie die Stammtischbezeichnung oben auf die Einladung zum Elternstammtisch setzen und darunter ein Symbol oder eine lustige Zeichnung und diese zusammen eine Art Logo ergeben, das die Runde bzw. den Grundgedanken, der dahinter steckt charakterisiert. Nehmen Sie beispielsweise als Namen „Elternstammtisch Zwergenhaus“ und darunter eine Zeichnung im Comicstil, die mehrere Männer und Frauen zeigt, die Bier trinken und sich dabei unterhalten. Damit hätten Sie die grundlegende Botschaft ganz oben und die Empfänger der Einladungen wissen mit einem Blick, worum es geht.
  • Der Text sollte kurz, freundlich und ansprechend „menschlich“ gestaltet werden. Ein Stammtisch ist etwas, bei dem die Teilnehmer „unter sich“ sind und zwanglos miteinander umgehen. Auch dies sollte sich idealerweise dort widergespiegeln. Schreiben Sie am besten so, wie Sie sich mit einem guten Freund austauschen würden und vergessen Sie nicht zu erwähnen, dass jeder willkommen ist und man sich auf sein/ihr Kommen freut.

Alle Mitteilungswege nutzen

  • Damit die Einladungen zum Elternstammtisch auch bei allen Zielpersonen ankommen, sollten Sie „aktive“ Verteilungswege wählen. Bunte, gestapelte Blätter, die neben vielen anderen bunten Blättern zum Mitnehmen auf einem Tisch irgendwo im Eingangsbereich liegen, werden leicht übersehen. Sprechen Sie am besten mit den Kindergärtnerinnen, Lehrpersonal, etc., ob es für sie in Ordnung wäre, wenn diese den Kindern für alle Eltern mitgeben werden können. Am besten sollte dies mindestens eine Woche vor dem Termin, aber längstenfalls zwei Wochen davor geschehen, so dass alle dies zeitlich gut einrichten können.
  • Persönliche Ansprache und Verteilung ist immer noch das effektivste Mittel. Verteilen Sie die Einladungen persönlich. Sie können natürlich auch andere Eltern, die Sie gut kennen und die dazu bereit sind, mit einbinden und diesen Einladungen zum Verteilen geben.