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Ein Gesundheitszeugnis ausstellen lassen – so geht's

Fürs Arbeiten mit Menschen oder Lebensmitteln wird oft ein Gesundheitszeugnis verlangt. Darin wird von einem Arzt bestätigt. dass man körperlich und geistig gesund ist und für die entsprechende Arbeit auch geeignet ist. Es ist letzlich sehr einfach, ein Gesundheitszeugnis zu bekommen.

Mit Gesundheitszeugnis gut arbeiten!
Mit Gesundheitszeugnis gut arbeiten!

Wie Sie ein Gesundheitszeugnis erhalten

  • Wenn Sie eine Arbeit antreten, wo ein Gesundheitszeugnis verlangt wird, wird Ihnen dies der neue Arbeitgeber rechtzeitig mitteilen. Vereinbaren Sie deshalb rechtzeitig einen Termin bei Ihrem Hausarzt um das Gesundheitszeugnis bereits bei Arbeitsantritt zu haben.
  • Das Gesundheitszeugnis kostet je nach Arzt zwischen 20 und 40 Euro. Fragen Sie hier bitte bei Ihrem Hausarzt vor der Terminvergabe an um später keine böse Überraschung zu erleben.
  • Da Ihr Hausarzt Sie vor der Ausstellung des Gesundheitszeugnisses körperlich untersuchen muss, gehen Sie bitte nicht mit Ihren verschwitzen Kleidungsstücken nach der Arbeit zu ihm, sondern legen Sie den Termin so, dass Sie sich vorher noch duschen können. Das erspart so manche Peinlichkeit!
  • In der Anamnese vor der Untersuchung werden Sie genau nach Ihrem Arbeitsprofil gefragt werden um eine eventuelle Untauglichkeit aufgrund bestimmter Erkrankungen erkennen zu können. Seien Sie hier bitte ehrlich!
  • Der Arzt wird bei Ihnen einen Ganzkörperuntersuchung vornehmen, d.h. Untersuchung von Herz, Lunge, Bauch, Nervensystem und Haut. Arbeiten Sie bitte gut mit.
  • Bringen Sie Ihren Impfpass mit! Eine Überprüfung Ihres Impfstatus gehört auch zu einem Gesundheitszeugnis, da es bestimmte Arbeiten gibt, die Sie nur mit speziellen Impfungen durchführen sollten oder dürfen. Darüber wird Sie Ihr Arbeitgeber oder der zuständige Betriebsarzt informieren.
  • Sollten sich keine pathologischen Befunde finden, werden Sie das Gesundheitszeugnis ohne Problem bekommen.
  • Achten Sie bitte darauf, dass bei manchen Arbeitsstellen neben dem Gesundheitszeugnis auch eine Belehrung des Arztes nach dem Infektionsschutzgesetz erfolgen muss. Fragen Sie danach gezielt Ihren (zukünftigen) Arbeitgeber, sonst müssen Sie ein zweites Mal zum Arzt, oder, falls dieser nicht die Genehmigung für diese Belehrung hat, zum Gesundheitsamt. 
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