Wenn Sie Eier weich kochen möchten, achten Sie besonders darauf, dass Sie frische Eier verwenden. Bei älteren Eiern ist es besser, sie richtig durchzugaren, sodass auch das Eigelb fest wird.

Das richtige Ei

  • Zunächst sollten Sie unbedingt nur ein frisches Ei weich kochen! Je älter ein Ei ist, umso mehr erhöht sich die Gefahr von Salmonellen. Außerdem können auch andere Krankheitserreger im Ei enthalten sein. Aus diesem Grund ist die Wahl der Eier äußerst wichtig.
  • Das Alter des Eis können Sie zum einen der Verpackung entnehmen: Darauf ist der Legetag vermerkt. Die Frische vom Ei lässt sich aber auch mittels eines einfachen Tricks feststellen: Legen Sie das Ei vorsichtig in ein Glas Wasser. Nur frische Eier gehen vollständig unter. Ältere Eier sollten Sie hart kochen.
  • Die folgenden Richtwerte gelten für handelsübliche Hühnereier. Wenn Sie besonders große oder kleine Eier verwenden, müssen Sie die Zeiten entsprechend anpassen.

Weich, kernweich oder hart

  • Die Faustregel, um ein Ei weich zu kochen lautet: drei Minuten im kochenden Wasser garen lassen. Dabei sollten Sie allerdings auf die Größe der Eier und auf den eigenen Geschmack achten.
  • Variieren Sie deshalb die Kochzeit und die Größe der Eier, um ein perfektes Ei ganz nach Ihrer Vorliebe weich zu kochen.
  • Außerdem sollten Sie das Zerplatzen der Schale vermeiden. Salzen Sie das Kochwasser, damit sich weniger Risse in der Schale bilden. Sie können auch mittels einer Nadel oder eines Eierstechers das Stumpfe Ende des Eis anstechen. Auf diese Weise entsteht beim Kochen weniger Druck im Inneren des Eis.

So werden Ihre Eier zum Frühstück optimal

  • Um Eier genauso weich zu kochen, wie Sie sie haben möchten, müssen Sie auf eine halbe Minute genau die Zeit nehmen. Ein Sechsminutenei ist bereits fester als ein Fünfeinhalbminutenei.
  • Bringen Sie das Wasser zum Kochen, bevor Sie die Eier hineingeben. Andernfalls können Sie die Zeit nicht berechnen, weil das Wasser bis zum Sieden unterschiedlich lange braucht.
  • Stechen Sie die Eier mit einer Stecknadel an zwei Punkten vorsichtig an. So kann Luft aus dem Ei entweichen, ohne dass die Schale platzt.
  • Geben Sie die Eier mit einem Löffel vorsichtig in das kochende Wasser. Wenn das Wasser stark kocht, können die Eier bei plötzlichem Eintauchen trotz Luftlöcher aufplatzen.
  • Nun entscheidet der Geschmack: Nach fünf Minuten ist ihr Ei noch recht flüssig und das Eiweiß bleibt innen ebenfalls flüssig bis weich. Nach fünfeinhalb Minuten ist das Eiweiß schon fester, aber noch nicht zuverlässig durchgegart. Wenn Sie also eine Abneigung gegen flüssiges Eiweiß haben, lassen Sie die Eier sechs Minuten kochen. Bei dieser Dauer sollte das Eiweiß fest, das Eigelb dagegen weich aber nicht mehr flüssig sein.

Weiterer Autor: Matthias Bornemann