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Die strengsten Eltern der Welt: gespielt oder echt?

"Die strengsten Eltern der Welt" ist eine beliebte Serie, die auf dem Privatsender Sat.1 ausgestrahlt wird. Viele Zuschauer fragen sich angesichts der oft krassen Situationen, ob die Sendung gespielt oder echt ist. So leicht lässt sich dies gar nicht herausfinden.

So genannte "Problem-Teenager" werden in der Sendung in fremde Länder geschickt.
So genannte "Problem-Teenager" werden in der Sendung in fremde Länder geschickt.

Die strengsten Eltern der Welt - darum geht es

Die Sendung "Die strengsten Eltern der Welt" befasst sich mit schwierigen Teenagern. Wenn deren Eltern nicht mehr mit ihnen zurechtkommen, werden sie vom Sender in eine fremde Familie geschickt, bei der sie dann innerhalb von zehn Tagen geläutert werden sollen. Die Gastfamilien leben in der Regel in anderen Ländern und in einer komplett anderen Kultur - so kann es schon einmal passieren, dass einer der Teenager in der Mongolei oder bei einem afrikanischen Stamm landet. Die Teenies wissen vorher nicht, was ihnen blüht und sind stets entsetzt. Die ersten Tage verlaufen in der Regel schwierig: Die Teenager widersetzen sich den Regeln der Gastfamilie und wollen am liebsten wieder nach Hause. Mit der Zeit erkennen sie jedoch, wie gut sie es doch in der Heimat haben und wie hart das Leben anderswo ist. Sie arrangieren sich mit den Regeln und verstehen, dass die Regeln ihrer eigenen Erzeuger im Vergleich zu denen der fremden Familie gar nicht so hart sind. Bei der Rückkehr nach Hause nehmen sie sich meist vor, sich von nun an anders zu verhalten.

Echt oder gespielt - die Frage nach dem Wahrheitsgehalt

  • Zunächst einmal gibt es weder von Sat.1 noch von Kabel 1, wo die Sendung früher lief, ein offizielles Statement zu deren Wahrheitsgehalt. Viele Zuschauer vermuten aber, dass es ein Script gibt, nach der die Sendung funktioniert, dass sie also nicht echt sondern gespielt ist.
  • Diese Vermutung rührt vor allen Dingen daher, dass bei "Die strengsten Eltern der Welt" der Ablauf eigentlich immer gleich ist. Viele Zuschauer glauben nicht, dass sich jeder Teenager durch zehn harte Tage gleich komplett verändert.
  • Andererseits ist es aber auch so, dass man sich als Eltern auf der Seite von Sat.1 für die Sendung bewerben kann - dort wird explizit nicht nach Komparsen sondern nach Familien mit "Problemkindern" gesucht.
  • Dazu kommt, dass manche ehemalige Teilnehmer offen über ihre Erlebnisse berichten und teils auch erklären, dass ihnen die Erfahrung geholfen habe - so beispielsweise Teenager Robin, der von der Sendung nach Seattle geschickt wurde, in einem Interview.

Fazit: Was bei "Die strengsten Eltern der Welt" echt ist und was gespielt, lässt sich nicht genau sagen. Möglich ist natürlich auch eine Mischung aus Reality- und Scripted-Sendung.

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