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Die Erdschwingung und ihre Frequenz - interessante Informationen

Die Erde schwingt. Sie bewegt sich in sich selbst und beult sich alle zwei bis fünf Minuten um ein paar Tausendstel Millimeter aus, um sich anschließend wieder zusammenzuziehen. Eine ganz eigene Frequenz-Melodie hat die Erde auch: Sie ist nur für menschliche Ohren 15 Oktaven zu tief. Japanische Wissenschaftler entdeckten diese Erdschwingung erst vor 10 Jahren.

Wichtig für das Leben - die Frequenzen der Erde
Wichtig für das Leben - die Frequenzen der Erde © Gerd_Altmann / Pixelio

Die unhörbaren Frequenzen der Erde

  • "Und sie bewegt sich doch". Dieses Zitat wird Galileo Galileo zugeschrieben. Er bezog sich in seinem berühmten Ausspruch auch auf die Erde, meinte jedoch die Bewegung der Erde um die Sonne. Dass die Erde selbst sich auch bewegt - sich ausdehnt und wieder zusammenzieht - und dabei permanent eine spezielle Melodie von tiefen Frequenzen produziert, stellten auch deutsche Wissenschaftler in einem stillgelegten Bergwerk im Schwarzwald fest. Überall auf der Erde sind diese Töne mit hochempfindlichen Messgeräten feststellbar.
  • Zunächst vermuteten die Wissenschaftler, dass die Erdschwingungen durch Stürme und die dadurch entstehende Bewegung des Meeres entstehen. Das allein ist jedoch nicht die Ursache der Töne: Die Erde bewegt sich in sich selbst - die "obere Hälfte" des Erdballs dreht sich nach rechts, die untere nach links - dann schwingen die Teile wieder zurück und wechseln die Richtung. Die Gründe für das Dehnen der Erde haben die Wissenschaftler noch nicht herausgefunden: Es wird vermutet, dass der Wind auf die Bergketten drückt und dies den Planeten auf diese Weise in Schwingung versetzt.

Elektromagnetische Erdschwingung - die Schumann-Frequenz

  • Von ganz anderer Art ist das Feld der elektromagnetischen Wellen, das die Erde umgibt. 1952 entdeckten die Wissenschaftler Winfried Otto Schumann und H. L. König rund um die Erde Resonanz Frequenzen, die im niederfrequenten Bereich von 3 bis 30 Hertz schwingen. Sie werden durch Blitze und andere Vorgänge in der Atmosphäre und Ionosphäre hervorgerufen.
  • In den weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Erde in einer Grundfrequenz von 7,8 Hz schwingt. Diese Erdschwingung stellt für die menschliche Befindlichkeit einen wichtigen Indikator dar. Das biologische System des Menschen braucht die Frequenz.
  • Interessanterweise stellten sich bei den ersten Weltraumflügen der NASA Befindlichkeitsstörungen der Astronauten her, die erst dadurch behoben werden konnten, dass während des Weltraumfluges die Schumann-Frequenz künstlich erzeugt wurde.
  • Weitere Experimente mit Freiwilligen nahm der deutsche Wissenschaftler Rütger Wever (Max-Planck-Institut) vor: Sie verbrachten einen Monat in einem magnetisch abgeschirmten Bunker. Der Wach-/Schlafrhythmus der Probanden kam durcheinander. Die inneren Uhren tickten nicht mehr normal, der Cortisonspiegel im Blut veränderte sich und es kam zu Abweichungen der Normalverläufe der Körpertemperatur.  
  • Die Grundfrequenz der Erde - 7,8 Hz - kommt auch in der Hirnregion Hippocampus vor. Diese Hirnregion ist entscheidend für die Qualität der Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit.

Dieser schöne Blaue Planet birgt also offenbar einige Zutaten, die auf den globalen Lebenscocktail eine wesentliche Wirkung haben, obwohl sie für die menschlichen Sinne weder sichtbar noch hörbar sind.      

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