Alle Kategorien
Suche

Binaurale Beats am Computer einfach selbst erstellen

Binaurale Beats haben Einfluss auf unser Denken, unser Unterbewusstsein und unsere Traumwelt, wenn man einigen Studien Glauben schenkt. Lernen Sie solche Klänge am PC einfach und unkompliziert selber zu erstellen.

Binaurale Beats können Sie leicht selber erstellen.
Binaurale Beats können Sie leicht selber erstellen.

Was Sie benötigen:

  • Audio-Programm (z. B. Audacity)
  • Stereo-Kopfhörer
Bild 0

Was sind binaurale Beats?

  • Der Begriff "binaural" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet ungefähr "mit beiden Ohren". Man hört mit beiden Ohren unterschiedliche Frequenzen.
  • Diese Frequenzen unterscheiden sich in ihrer Höhe und werden im Gehirn neu verarbeitet. Sie hören also beispielsweise auf dem linken Ohr eine Frequenz von 350 Hz und auf dem rechten Ohr die Frequenz 340 Hz. Das Gehirn erstellt nun einen Ton, der die Frequenz 345 Hz besitzt.
  • Wie diese Klänge Einfluss auf das menschliche Gehirn nehmen, inwieweit sie Meditation oder luzides Träumen ermöglichen, ist immer noch aktueller Forschungsgegenstand und lässt momentan keine sicheren Schlüsse zu.

So erstellen Sie binaurale Klänge am PC

  1. Zunächst starten Sie Ihr Audioprogramm (z. B. das kostenlose Programm Audacity). Sollten Sie noch keinen Audioeditierer besitzen, so installieren Sie diesen erst und starten Sie ihn anschließend.
  2. Weil Sie beide Ohren mit unterschiedlichen Klängen versorgen möchten, fügen Sie zwei Tonspuren ein. Diese können Sie unter "Spuren" und anschließend "Spuren erzeugen" auswählen. Achten Sie darauf, dass Sie eine Tonspur komplett auf rechts und die andere komplett auf links drehen. Diese Einstellung können Sie an der linken Seite der Tonspur im Programm vornehmen.
  3. Nun erzeugen Sie für jede Spur einen gewünschten Sinuston. Die beiden Töne müssen sich jedoch in der gewünschten Frequenz unterscheiden. Dazu können Sie den "Tongenerator 1" unter dem Punkt "Erzeugen" verwenden. Dort tragen Sie die jeweilige Frequenz Ihrer Töne ein. Sie sollten in jedem Fall unterschiedlich hoch sein, um den gewünschten Effekt zu erreichen.
  4. Nun können Sie das Ergebnis mit einem Kopfhörer testen. Sie müssen Stereohörer verwenden, auch die Lautsprecher des PCs sind ungeeignet. Sie werden, falls Ihr Versuch erfolgreich war, eine dritte Schwingung hören können, die Ihr Gehirn aufgrund der unterschiedlichen Frequenzen erzeugt.

Seien Sie beim Hören vorsichtig. Manche Menschen empfinden zwei unterschiedliche Klänge als beunruhigend oder bekommen sogar Kopfschmerzen beim Hören. Es soll sogar Fälle gegeben haben, bei denen Leute von Nasenbluten oder Angstgefühle berichtet haben.

Bild 4
Bild 4
Teilen: