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Diabetes mellitus - die Pflegeplanung bei der Zuckerkrankheit

Besonders bei Diabetes mellitus ist die Pflegeplanung sehr wichtig. Vor allen Dingen ist für Diabetiker ein sturkturierter Tagesablauf mit der richtigen Ernährung sinnvoll. Lesen Sie, was die Pflegeplanung beinhaltet.

Eine gute Pflegeplanung bei Diabetes ist wichtig.
Eine gute Pflegeplanung bei Diabetes ist wichtig.

Was Sie benötigen:

  • Hausarzt
  • Ernährungsberatung

Die Erkrankung Diabetes mellitus

Umgangssprachlich nennt man Diabetes Zuckerkrankheit. Es ist eine Stoffwechselerkrankung, die chronisch ist. Sie ist gekennzeichnet durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel.

  • Der Begriff Zuckerkrankheit ist historisch gewachsen. Experten sprachen davon, dass ein Diabetiker, der unbehandelt ist, Zucker über den Urin ausscheidet. Dieser schmeckte süßlich. Im Mittelalter zum Beispiel hat man tatsächlich den Urin (so steht's geschrieben) probiert.
  • Unterschieden werden zwei Formen: Diabetes Typ 1 und Typ 2. Es gibt aber auch noch andere Formen wie beispielsweise den Schwangerschaftsdiabetes.
  • Typ 1 fängt schon meist in der Jugend an. Bei diesem Diabetes mellitus Typ 1 werden Zellen zerstört. Dies geschieht in der Bauchspeicheldrüse. Sie bildet das Hormon Insulin.
  • Das Insulin ist lebenswichtig. Wenn der Zucker über die Nahrung ins Blut gelangt, wird der Zucker aufgenommen und entsprechend verarbeitet. Der Blutzuckerspiegel steigt, wenn der Zucker im Blut bleibt.
  • Diabetes mellitus Typ 2 finden Sie meist bei älteren Menschen. Er ist auch bekannt unter Altersdiabetes - stimmt auch so nicht ganz. Mittlerweile erkranken auch jüngere Menschen und auch Kinder daran.
  • Bei diesem Typ wird zwar genug Insulin ausgeschüttet, allerdings reagieren die Körperzellen, die das Insulin brauchen, immer unempfindlicher.
  • Leider kann Typ 2 spät entdeckt werden, weil lange Zeit keine Symptome auftreten können.

Typische Symptome bei der Zuckerkrankheit

  • Typisch sind vor allen Dingen bei Typ 1 vermehrtes Wasserlassen, Juckreiz und Heißhunger. Aber auch starker Durst tritt auf.
  • Die erkrankten Personen fühlen sich schlapp und sind anfällig für Infekte.
  • Ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht, werden die Blutgefäße geschädigt. So können Spätfolgen wie zum Beispiel Herzinfarkt, Durchblutungsstörungen, Veränderungen der Netzhaut, Erektionsstörungen, Schlaganfall oder Nierenfunktionsstörungen auftreten.
  • Die Nerven können geschädigt werden, und dadurch können Taubheitsgefühle und Gefühlsstörungen auftreten.

Die richtige Blutzuckereinstellung ist ein Leben lang entscheidend.

So sieht die Pflegeplanung bei Diabetes mellitus aus

Wenn ältere Menschen in ein Altersheim kommen, wird die Erstellung eines Pflegeplans bei Diabetes mellitus sehr ernst genommen. Dazu gehört auch ein Plan, wie bei Notfallmaßnahmen vorgegangen wird.

  • Zu der Planung gehört auch die Aufklärung des Bewohners. Die Angehörigen werden auch entsprechend informiert und aufgeklärt.
  • Die Pflegeplanung sieht so aus: Welche Getränke in welcher Menge werden verabreicht. Wichtig ist ebenso eine Ernährungsberatung, soweit der Bewohner noch entsprechend aufnahmefähig ist (zum Beispiel Demenz).
  • Wie kann sich der Bewohner bewegen und welche Sportarten sind für ihn oder sie geeignet?
  • Kann sich der Bewohner noch selbst waschen und ankleiden?
  • Wann werden die Zuckerkontrollen durchgeführt? Der Blutzucker wird beispielsweise durch Sport beeinflusst. Ebenso ist die Fußpflege bei Diabetikern sehr wichtig und muss in die Pflegeplanung mit aufgenommen werden.
  • Ganz wichtig sind die Notfallmaßnahmen. Was muss getan werden, wenn ein Bewohner in ein diabetisches Koma fällt?

Wenn ein Bewohner unterzuckert ist, kann das tödlich sein.

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