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Das Bundeskriminalamt hat den Computer gesperrt - was tun?

Infos zum BKA-Trojaner
Infos zum BKA-Trojaner
Vorsicht vor der Meldung, das Bundeskriminalamt hätte den Computer gesperrt - das ist ein gefährlicher Virus! Hier ein paar Hinweise, wie Sie sich in diesem Fall verhalten können.

Es passiert seit April 2011 immer wieder, dass  Internetuser eine Meldung erhalten, das Bundeskriminalamt hätte den Computer gesperrt. Das ist ein ganz übler Virus, vor dem die Polizei ausdrücklich warnt.

Computer vom Bundeskriminalamt gesperrt - so verhalten Sie sich

Das Bundeskriminalamt hat schon mehrmals bekannt gegeben, dass diese Meldung nicht vom BKA oder einer anderen Behörde stammt. Sie ist eine Fälschung, doch wird durch diesen Virus tatsächlich der Computer gesperrt.

Wer sich diesen Virus einfängt, bekommt ein ernsthaftes PC-Problem - es geht einfach nichts mehr. Es handelt sich dabei um einen Trojaner, den man sich unbemerkt beim normalen Surfen im Netz herunterlädt.

In diesem Fall heißt es schnell handeln:

  • Klicken Sie nichts mehr an, sobald die Meldung "Computer vom Bundeskriminalamt gesperrt" auf Ihrem Bildschirm erscheint.
  • Zahlen auf keinen Fall den geforderten Betrag. Bis jetzt wurde noch kein PC wieder entsperrt, nachdem ein Betroffener die geforderte Summe bezahlte.
  • Gehen Sie sofort zur Polizei und melden das Problem.
  • Ganz wichtig: Notieren Sie sich die vorher besuchten Websites in der exakten Reihenfolge, damit die Polizei den Absender dieses Virus ermitteln kann.
  • Ohne Hilfe können Sie Ihren Computer, der angeblich vom Bundeskriminalamt gesperrt wurde, in der Regel nicht mehr nutzen.
  • Beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik finden Sie Anleitungen, um Ihren PC wieder von diesem Trojaner zu befreien. 

Computer vom Bundeskriminalamt gesperrt - so schützen Sie sich

  • Um sich vor diesem fiesen Trojaner zu schützen ist es ganz wichtig, dass Sie Ihren Virenschutz immer auf dem neuesten Stand halten.
  • Lassen Sie auch die Firewall immer aktiviert.
  • Vorsicht beim Surfen: Vermeiden Sie es so gut es geht, diverse Seiten für Erwachsene und nicht vertrauenswürdige Websites zu besuchen.
  • Nutzen Sie regelmäßig die Systemprüfung Ihres Virenschutzes, um verdächtige Dateien sofort zu eliminieren.
  • Sichern Sie Ihre Dateien und wichtigen Programme zusätzlich auf USB-Sticks.
  • Gelgentlich landen auch wichtige E-Mails im Spam-Ordner des Postfachs. Öffnen Sie aber keine Spam-Mails, deren Absender Sie nicht kennen. 
  • Vor allem Nachrichten über angebliche Gewinne, Spam von Erotikseiten und ausländische Mails sind sehr gefährlich. Löschen Sie diese ungeöffnet.
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