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Currysorten - Informatives

Wussten Sie, dass Curry in unterschiedliche Sorten eingeteilt wird? Hierbei ist allerdings nicht ein Gewächs für die Ausbildung unterschiedlicher Currysorten zuständig, sondern vielmehr handelt es sich um Unterschiede in Bezug auf die Zusammensetzung der Gewürzmischungen, die hierzulande als Curry bezeichnet werden. Um aber Verwechslungen im Ausland vorzubeugen, sollten Sie stets von Curry Powder (Currypulver) reden, denn andernfalls bekommen Sie eine Mahlzeit, die ebenfalls unter dem Namen Curry bekannt ist, serviert.

Die Currysorten unterscheiden sich lediglich durch die zugefügten Gewürze.
Die Currysorten unterscheiden sich lediglich durch die zugefügten Gewürze.

So unterscheiden Sie die diversen Currysorten voneinander

Das Curry, das Sie hier kaufen können, stammt nicht vom Currybaum ab. In der asiatischen Küche finden diese Currybaumblätter beispielsweise oftmals ihren Einsatz als Gewürz, doch sollten Sie diese Gewürzblätter nicht mit dem hierzulande erhältlichen Curry vergleichen, da es sich um zwei verschiedene Produkte handelt.

  • Da es Unterschiede in der Zusammensetzung des Currypulvers gibt, sind dementsprechend auch unterschiedliche Currysorten als Gewürzmischungen im Handel erhältlich. In jeder Curry-Gewürzmischung finden Sie beispielsweise Kurkuma vor. Dieses ist für die bekannte Farbgebung des Currys zuständig.
  • Darüber hinaus sind aber auch noch weitere Gewürze in unterschiedlichen Mengen im erhältlichen Currypulver vorhanden. So besteht es beispielsweise je nach Sorte aus mehr oder weniger Koriander. Gleiches gilt für Kreuzkümmel und Bockshornklee. Des Weiteren ist auch schwarzer Pfeffer Grundbestandteil des Currypulvers, wobei auch hier die Mengen je nach Hersteller unterschiedlich sein können.

Diese Gewürze können ebenfalls im Currypulver vorhanden sein - Überblick

  • Wenn Sie sich für weitere Bestandteile des Currypulvers interessieren, dann sollten Sie wissen, dass - je nach Hersteller - auch Ingwerpulver in der Gewürzmischung zu finden sein kann - wie auch Knoblauchpulver.
  • Sogar Zimt, Fenchel, Nelken, Senfkörner und darüber hinaus grüner und schwarzer Kardamom können Bestanteile des Currypulvers sein.
  • Paprikapulver, Salz, Muskatnuss und Muskatblüte, sowie langer Pfeffer und Asafoetida runden die unterschiedlichen Currysorten schließlich ab, wobei Asafoetida sicherlich das unbekannteste Gewürz in den Bestandteilen des Currypulvers ist. Es ist auch unter dem Namen Teufelsdreck bekannt und stammt beispielsweise aus Russland, Afghanistan oder dem Iran, wobei es auch im westlichen Pakistan kultiviert wird.

Bevorzugen Sie eher eine der scharfen Currysorten, dann sollten Sie eine Gewürzmischung wählen, die sich Madras-Currypulver nennt. Das Besondere an dieser Gewürzmischung besteht darin, dass sie sehr viel Chilipulver enthält und auf diese Weise einen scharfen Geschmack bietet.

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