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CD-Hüllen-Format - so erstellen Sie Alben-Cover mit Photoshop

Wer anspruchsvolle Alben-Cover für das eigene Bandprojekt oder seine Mixtape-CDs benötigt, hat die Wahl, entweder selbst die Zeit in die Gestaltung von CD-Hüllen zu investieren oder Profis um Hilfe zu bitten. Mit den richtigen Formatangaben und einem Layout- oder Bildbearbeitungsprogramm lassen sich ansprechende Inlays erstellen.

CD-Hüllen können Sie mit Photoshop gestalten.
CD-Hüllen können Sie mit Photoshop gestalten.

Formate für Cover - so passen sie in CD-Leerhüllen

  • CD-Hüllen werden meistens in Kunststoff-Cases vertrieben, in die ein Front- und ein Backcover aus stärkerem Papier eingelegt werden. Gelegentlich ist statt des Frontcovers ein Booklet enthalten, in dem beispielsweise Texte abgedruckt sind.
  • Kleinauflagen können Sie auch in freieren Formaten anfertigen. Diese können einfache, bedruckte Papphüllen sein oder faltbare Formate, die reichlich Platz für Bilder, Texte oder Illustrationen bieten. Abträglich bei der Verwendung individueller Formate wären ggf. zusätzliche Arbeitsgänge wie Kleben, Falten oder Schneiden, die die Produktionskosten steigern.
  • Die Maße eines Standard-Backcovers für eine CD (Kunststoff-Case) sind 150 mm mal 117 mm. Messen Sie in der Breite vom Rand aus einen Streifen von 6 mm ab. Diese Seitenelemente müssen Sie nach dem Druck und dem Schneiden nach innen falzen. Den schmalen Rand auf beiden Seiten des Backcovers können Sie auch für Beschriftungen nutzen.
  • Das Frontcover einer CD können Sie mit den Seitenlängen von jeweils 120 mm anfertigen. Damit das Cover besser in der Hülle hält, sollten Sie Papier einer Stärke von mindestens 150 Gramm pro Quadratmeter verwenden.

Gestaltung von Alben-Hüllen - so gelingt das Design

  • Mit Photoshop, das Sie als Testversion downloaden können, sind 30 Tage lang alle Funktionen der Software verfügbar.
  • Öffnen Sie Adobe Photoshop und erstellen Sie unter "Datei > Neu" ein neues Dokument. Wenn Sie Bilder bzw. Hintergründe auf Ihrem Cover verwenden, die bis zum Rand laufen, vergrößern Sie die Abmessungen Ihrer Gestaltung um mindestens 2 mm auf jeder Seite, sodass Sie nach dem Druck den Überstand wegschneiden müssen. Ihr Dokument müsste demnach 124 mm mal 124 mm messen. Die Auflösung für einen qualitativ hochwertigen Druck sollte bei 300 dpi liegen.
  • Füllen Sie die Hintergrundebene mit der Farbe Ihrer Wahl, die Sie am Fuß des Werkzeugfensters auswählen können (Vorder- und Hintergrundfarbe).
  • Auf weiteren Ebenen können Sie Bildelemente Ihrer Wahl anordnen. Sie können sowohl Fotos als auch Grafiken einsetzen.
  • Grafische Effekte können Sie sehr variantenreich mit dem Pinselwerkzeug erstellen. Diverse Effektpinsel finden Sie zum freien Download auf Designer Blogs. Ebenfalls können Sie eigene Pinselspitzen erstellen.
  • Mit dem Textwerkzeug können Sie Schriften auswählen und diese positionieren.
  • Geben Sie Ihre Datei am besten als PDF-Datei mit Schnittmarken aus.
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