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Cappuccino und Melange - Unterschied der Kaffeesorten

Cappuccino und Wiener Melange sind einfach köstlich. Die beiden Kaffeespezialitäten haben viele Gemeinsamkeiten, dennoch gibt es den einen oder anderen Unterschied.

Unwiderstehlich: Kaffeespezialitäten mit Milch
Unwiderstehlich: Kaffeespezialitäten mit Milch

Kaffee gibt es in unzähligen Variationen - zum Glück! Für Kaffeeliebhaber gibt es schließlich nichts Schöneres als eine aromatische Tasse Kaffee. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen Cappuccino und Melange, die sich sehr ähneln. Ein Unterschied besteht in der Zubereitungsart, die zudem in den einzelnen Ländern variieren kann.

Der Cappuccino - köstlicher Genuss mit Milchschaum

  • Entstanden ist der Cappuccino (italienisch für "Kapuze") aus der Wiener Kaffeespezialität "Kapuziner". Dieser besteht aus Mokka mit flüssiger Schlagsahne und erinnert mit den so entstehenden Farben an eine Kapuzinerkutte. Der Cappuccino ist heute in Deutschland weitaus bekannter als der Kapuziner.
  • Die Zubereitung eines besonders schmackhaften Cappuccinos erfolgt mit einer Mischung aus etwa 60 Prozent Arabica-Bohnen und 40 Prozent Robusta-Bohnen, wodurch eine schöne Crema mit kräftiger Farbe entsteht. 
  • Cappuccino besteht zu ungefähr gleichen Teilen aus heißer Milch, Espresso und heißem Milchschaum, wobei länderspezifische Abwandlungen bestehen.
  • Die Italiener gießen in der Regel nur zu einem Fünftel Espresso ein und füllen die Tasse mit heißer Milch auf. Der Milchschaum ist bei der original italienischen Zubereitung eher flüssig als fest.
  • Restaurants und Cafés in Deutschland servierten noch bis vor einigen Jahren Cappuccino mit Schlagsahne statt Milchschaum. In Süddeutschland und Österreich ist diese Variation teilweise noch verbreitet. 

Wiener Melange - ein feiner Unterschied zum  Cappuccino

  • Wie der Name schon sagt, wurde diese Spezialität in Wien erfunden, wahrscheinlich im Jahr 1830.
  • Das Wort "Melange" stammt aus dem Französischen und bedeutet "Mischung" oder "Mixtur".
  • Die Zubereitung hängt bei der Melange stark von der Region ab. Die Österreicher verwenden einen Teil Kaffee (meist Mokka oder Espresso) und einen Teil Milch. Oben kommt noch eine kleine Haube Milchschaum. Darin besteht der wesentliche Unterschied zum Cappuccino, der einen viel höheren Milchschaumanteil hat.
  • Die Schweizer verwenden statt Milch eine Haube aus Schlagsahne, die sie mit einer Kaffeebohne garnieren. 
  • Die Niederländer nehmen als Zutat ein Eigelb, das sie mit zwei Esslöffeln Zucker schaumig rühren. 

Ob Sie Cappuccino der Melange bevorzugen: Beide schmecken wunderbar und sind durch den Milchanteil sehr bekömmlich.

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