- 12.05.2011 Miriam Zander
- Kühlbeutel
- Arnika Globulis
Beulen am Kopf entstehen immer dann, wenn Sie sich am Kopf gestoßen haben oder auf den Kopf gefallen sind. Sie entstehen, weil sich unter dem verletzten Gewebe Flüssigkeit und manchmal sogar Blut ansammelt. Achtung ist nach so einem Unfall immer geboten, denn es könnte auch eine Gehirnerschütterung entstanden sein.
So gehen Sie bei Beulen am Kopf vor
- Behandeln Sie erst die Beule. Legen Sie einen Kühlbeutel auf die Stelle. Ist die Beule klein, können Sie auch einen Esslöffel nehmen und diesen auf die Beule drücken - das Drücken reduziert die Beule.
- Nehmen Sie, falls vorhanden, Medikamente. Es gibt solche, die ganz gut gegen Schwellungen helfen. Machen Sie die Behandlung solange, bis die Schwellung abgeklungen ist.
- Sollte sich eine Blutblase gebildet haben, gehen Sie zum Arzt. Es kann sein, dass diese eröffnet werden muss.
- Beobachten Sie Ihren Körper. Haben Sie Kopfschmerzen, ist Ihnen schwindelig, haben Sie nach dem Unfall erbrochen oder waren Sie sogar bewusstlos? Dann gehen Sie zum Arzt - es kann sein, dass Sie eine Gehirnerschütterung haben. Diese muss von einem Arzt behandelt werden.
- In der Regel sind Beulen nicht schlimm und ein erwachsener Mensch steckt diese ohne Weiteres weg. Handelt es sich bei dem Verunglückten aber um ein Kind, suchen Sie immer einen Arzt auf, wenn der Aufprall auf den Kopf stärker war.
- Eine Beule sollte sich immer hart anfühlen. Haben Sie den Eindruck, dass diese weich und schwammig ist, gehen Sie zum Arzt.
Im Grunde sind Beulen am Kopf nicht schlimm und im Laufe eines Lebens trägt jeder mehrere Beulen mit sich herum. Zum Arzt sollte man aber immer dann gehen, wenn sich die Beule komisch anfühlt, seltsam aussieht oder andere Symptome auftreten.