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Beschwerde über einen Arzt einreichen - so geht's

Sie möchten sich über Ihren Arzt beschweren? Das sollten Sie auf jeden Fall tun, wenn Sie ein Problem haben und Sie der Meinung sind, dass eine Beschwerde angebracht ist. Es ist ganz einfach. Lesen Sie, wie es geht.

Sie brauchen nur die Adresse und ein selbst verfasstes Anschreiben, um eine Beschwerde über Ihren Arzt einzureichen.
Sie brauchen nur die Adresse und ein selbst verfasstes Anschreiben, um eine Beschwerde über Ihren Arzt einzureichen.

Was Sie benötigen:

  • Ärztekammer
  • Zahnärztekammer
  • Bundesärztekammer
  • Anschreiben

Reichen Sie eine Beschwerde über Ihren Arzt ein

Was auch immer der Anlass Ihrer Beschwerde über Ihren Arzt ist - Sie sollten genau überlegen, wie Sie das Schreiben verfassen.

  • Bevor Sie das Schreiben verfassen, haben Sie die Möglichkeit, sich bei der zuständigen Krankenkasse oder Ärztekammer zu informieren und beraten zu lassen.
  • Falls es sich um einen Behandlungsfehler handeln sollte, der eventuell zu einem gesundheitlichen Schaden geführt hat, wenden Sie sich an eine Gutachterkommission. Das ist in der Regel die Ärzte- oder Zahnärztekammer. Die Adresse erhalten Sie im Internet. Sie können sich auch an die zuständige Verbraucherzentrale wenden. Sie hilft Ihnen, das Schreiben aufzusetzen.
  • Sobald das Beschwerdeschreiben dort vorliegt, wird ein Verfahren eingeleitet. Hier wird zunächst versucht, zwischen Ihnen und dem Arzt eine Einigung zu erzielen.
  • Für Sie entstehen keine Kosten, auch nicht, wenn keine Einigung erzielt wird. Ihr Arzt muss vorab eine Stellungnahme abgeben. Er muss eventuell auch Ihre Unterlagen und die Patientenkartei offenlegen. Deshalb ist es wichtig, Ihrem Schreiben eine Entbindung der Schweigepflicht beizulegen.
  • Sie werden in jedem Fall über das weitere Vorgehen von der entsprechenden Stelle informiert. Es ist möglich, dass sich Ihr Arzt durch eine nachgewiesene Verletzung seiner Pflichten einem Disziplinarverfahren stellen muss.
  • Bedenken Sie, dass es immer wieder mal zu Spannungen zwischen Arzt und Patient kommen kann. Geben Sie sich vorab Zeit, die Situation noch einmal zu reflektieren. Manchmal sind es Missverständnisse, die durch Gespräche mit dem Arzt aus der Welt geschafft werden können. Manchmal sind es auch Reaktionen aus der Not heraus.
  • Falls Sie sich dennoch für eine Beschwerde entscheiden, lassen Sie sich am besten beraten. Fachstellen können durch Ihre Objektivität manchmal direkt eine Lösung finden.
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