Fallschirmjäger der Bundeswehr - Wissenswertes

  • Die Fallschirmjäger der Bundeswehr gehören zur Infanterie des Heeres, wie auch die Jägergruppe und Gebirgsjägergruppe.
  • Sie können bei Verteidigung und Angriff eingesetzt werden.
  • Sie können mit dem Fallschirm oder per Anlandung mit dem Hubschrauber über gegnerischem Gebiet abgesetzt werden und im Rücken des Gegners operieren. So können sie z. B. strategisch wichtige Gebiete wie Brückenköpfe besetzen und bis zum Nachrücken der Verstärkungstruppen halten.
  • Da die Soldaten im Einsatz mit leichter Bewaffnung und meist zu Fuß unterwegs sind, sind sie auf die Unterstützung anderer Truppenteile angewiesen.

Voraussetzungen für diese spezielle Ausbildung bei der Bundeswehr

  • Die Ausbildung der Bundeswehr zum Fallschirmjäger beginnt mit der allgemeinen Grundausbildung. Dafür müssen Sie die gesundheitlichen Voraussetzungen für den Wehrdienst erfüllen.
  • An der Infanterieschule in Hammelburg werden Sie im Infanteriekampf ausgebildet. Der General der Infanterie ist gleichzeitig Kommandant dieser Schule und verantwortlich für die Ausbildung aller Jägergruppen.
  • Die Fallschirmsprungausbildung findet an der Luftlande- und Lufttransportschule statt, die sich in Altenstadt befindet. Während dieser knapp vierwöchigen Ausbildung absolvieren Sie fünf Fallschirmsprünge, einen davon nachts und einen mit Waffen und Gepäck. Bei Erfüllung aller Voraussetzungen erhalten Sie das Fallschirmspringerabzeichen in Bronze.
  • Zusätzlich können Sie bei der Bundeswehr als Fallschirmjäger weitere Fortbildungen besuchen, wenn Sie die Voraussetzungen dafür erfüllen, z. B. den Lehrgang für Personentransport durch Tandemsprung.