“Turn my Swag on” - der Ursprung

  •  „Swag” ist das Jugendwort des Jahres 2011. Dicht gefolgt von Platz 2. „Epic Fail / Fail“ (= Fehlschlag, Versagen), Platz 3. „guttenbergen“ (= abschreiben) und Platz 4. „Körperklaus“ (= tollpatschiger Grobmotoriker).
  • Im Internet gab es zuvor eine Abstimmung, bei der die beliebtesten 15 Begriffe von rund 40.000 Menschen gewählt wurden. Anschließend wählte eine Jury aus Jugendlichen verschiedenen Alters sowie Journalisten mit Hilfe des Langenscheidt Verlages den Sieger – "Swag".
  • Das Wort "Swag" stammt aus dem Song eines US-amerikanischen Rappers, Soulja Boy. Mit „Turn my Swag on“ erreichte Soulja Boy 2009 mittleren Beliebtheitswert. Als jedoch immer mehr Sänger Cover-Versionen und Remixe von „Turn my Swag on“ veröffentlichten und Sänger wie Willow Smith und Lil‘ Kim die Phrase „Turn my Swag on“ in den Refrains von ihren Hitsingles verwendeten, wurde der Begriff "Swag" immer beliebter.
  • In Deutschland erreichte „Swag“ seinen Kultstatus mit der Cover-Version des österreichischen Rappers Money Boy. Er postete seine deutsche Version „Dreh den Swag auf“ auf YouTube.
  • Das Video hat mehrere Millionen Aufrufe und schaffte einen Medienhype um Money Boy.

  Die Bedeutung

  • Das Wort „Swag“ kommt vom Englischen „to swagger“, was prahlen oder stolzieren bedeutet.
  • Ein „Swagger“ ist demnach ein Angeber, Protzer oder Aufschneider.
  • „Swag“ kommt der Bedeutung einer „beneidenswerten, lässig-coolen Ausstrahlung“ oder einer „charismatisch-positive Aura“ nahe.

Das Wort „Swag“ teilt die Massen. Während die einen das Wort unglaublich kreativ und aussagekräftig finden, sind andere der Meinung, dass das Wort bloß amüsant und eigentlich schon fast lächerlich ist.

Die Frage ist und bleibt jedoch, ob dieses außergewöhnliche Jugendwort in die allgemeine Sprache mit der Zeit aufgenommen wird und noch mehr an Bedeutung gewinnen wird, da „Swag“ für die Allgemeinheit doch noch ein relativ unbekannter Begriff ist.