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Ballett mit 18 Jahren beginnen - Vor- und Nachteile

Sport wirkt sich in jedem Alter positiv auf die Gesundheit aus, Muskeln und Knochen werden gestärkt und das Immunsystem wird gepusht. Ballett erfordert jedoch eine große Beweglichkeit. Wenn man diese nicht schon im Kindesalter fördert, hat man bei einem Einstieg mit 18 Jahren viel nachzuholen.

Ballett ist in jedem Alter möglich.
Ballett ist in jedem Alter möglich.

Später Einstieg ins Balletttraining

Viele Mädchen träumen davon, Ballett zu tanzen. Oft beginnen Kinder schon sehr früh mit dem Balletttraining, meistens im Kindergartenalter. Aber auch spätere Einstiege sind durchaus denkbar.

  • Wer jedoch erst mit 18 in das Balletttraining einsteigt, sollte sich bewusst machen, dass eine Profikarriere nahezu ausgeschlossen ist. Denn Beweglichkeit und andere körperliche Voraussetzungen sind ab 18 nicht mehr so gegeben, wie im frühen Kindesalter.
  • Nichtsdestotrotz ist Ballett auch ab 18 oder sogar später noch durchaus geeignet, um den Körper zu trainieren. Die Haltung wird deutlich verbessert und auch die Gelenkbeweglichkeit kann davon profitieren.
  • Bevor Sie mit dem Training beginnen, sollten Sie jedoch genau darauf achten, welches Ballettstudio Sie sich aussuchen. Das Training sollte so aufgebaut werden, dass die Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenke langsam und schonend auf die Belastung und Herausforderung des Balletttrainings vorbereitet werden.
  • Die Dehnfähigkeit der Strukturen kann in jedem Alter gefördert werden, auch mit 18 noch. Jedoch muss der Körper Zeit erhalten, sich langsam darauf einzustellen, sonst drohen Verletzungen und langfristige Schäden.
  • Sie profitieren in jedem Fall von dem Balletttraining, denn die Muskeln werden gestärkt und Ihre Haltung optimiert. So beugen Sie Rückenschmerzen und Haltungsfehlern vor. Für die Alltagsbelastung mit langem Sitzen ist Ballett der  ideale Ausgleich und die beste Prävention.
  • Auch die Beinmuskeln werden gestärkt und die Gelenke so vor Arthrose geschützt - vorausgesetzt, Sie übertreiben es mit dem Training nicht. Denn Balletttraining birgt die Gefahr, dass die Gelenke durch die starke Beweglichkeit, die für einige Haltungen gefordert wird, überlastet werden. Hier ist Vorsicht geboten.
  • Idealerweise kombinieren Sie das Balletttraining mit einer anderen Sportart wie Joggen, Schwimmen oder einer Mannschaftssportart. So schützen Sie sich vor einseitigen Belastungen.
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