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AVR Diakonie: Tarif - Hinweise

Die Diakonie zählt mit zu den sechs großen freien Wohlfahrtsverbänden in unserem Land. Zusammen mit den Kommunen, die zu den öffentlichen Trägern zählen, sichern die Arbeitsrichtlinien (AVR) der Diakonie die soziale Grundversorgung in Deutschland. Die Diakonie ist aber auch Arbeitgeber. Circa 400.000 Menschen sind hier angestellt und werden nach Tarif, welcher in den AVR festgelegt ist, bezahlt.

Langfristige Mitarbeit zahlt sich oft aus.
Langfristige Mitarbeit zahlt sich oft aus.

Grundlage der Diakonie und die AVR

  • Grundlage für die diakonische Arbeit ist der Glaube an Jesus Christus, so, wie er in der Bibel beschrieben wird. Die Diakonie hat den Anspruch, den christlichen Glauben in die Tat umzusetzen und sich, so wie Jesus, um die Benachteiligten zu kümmern.

  • Auf der anderen Seite ist die Diakonie aber auch ein Arbeitgeber, welcher seine Mitarbeiter nach einem festzuschreibenden Tarif bezahlen muss. In der Regel wird ein solcher Tarif zwischen den Gewerkschaften und dem Arbeitgeber ausgehandelt.

  • Die Entgelttabelle der Diakonie ist einer der Grundpfeiler der AVR. Sie umfasst vier Stufen. In der sogenannten Einarbeitungsstufe (EG 3) bekommen Sie für sechs Monate 95 % des Gehalts.

  • Nach diesen sechs Monaten rutschen Sie automatisch für ein Jahr in eine höhere Stufe (EG 4). Allerdings wird nun auch mehr von Ihnen erwartet. Sie haben mehr Rechte, aber auch mehr Pflichten und Verantwortung. 

Bezahlung nach Tarif beim Wohlfahrtsverband

  • Nach zwei Jahren rutschen Sie automatisch für vier Jahre in den EG 2, nun allerdings auf der Basisstufe. Nach sechs Jahren in der Basisstufe folgen EG 3 und nach 10 Jahren EG 4.

  • Nach 14 Jahren in der Basisstufe ist es Zeit für einen nächsten großen Schritt. Sie wandern in die sogenannte Erfahrungsstufe 1 und haben Anspruch auf 105 % Gehalt.

  • Dahinter steckt natürlich ein System. Hierdurch will die Diakonie nicht nur ihre AVR anwenden, sondern ihre Mitarbeiter langfristig binden.

  • Alle diese Fakten wirken sehr theoretisch. Da aber bezüglich der Bezahlung leider immer noch zwischen Ost- und Westdeutschland unterschieden wird und sich Tarife immer wieder ändern, müssen diese theoretischen Fakten genügen. Konkrete und aktuelle Zahlen bietet der Gehaltsrechner auf der Internetseite der Diakonie.

  • Mindestens genauso wichtig wie eine Bezahlung nach Tarif ist aber, dass das, was Sie tun, Ihnen Freude macht. Seien Sie ehrlich: Was nützt die bestmögliche Bezahlung, wenn das, was Sie tun, Ihnen keine Freude macht?

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