Alle Kategorien
Suche

Ausbildung zum Betreuungsassistenten - das sollten Sie beachten

Die Ausbildung zum Betreuungsassistenten können Sie als Fortbildung berufsbegleitend oder als Vollzeitkurs absolvieren. Im pflegerischen und betreuenden Bereich tätige Unternehmen und Organisationen bieten beispielsweise in ihren Bildungszentren diese schulische Qualifizierung an. Als Betreuungsassistent in einer Pflegeeinrichtung arbeiten Sie hauptsächlich im Bereich Pflege und Hauswirtschaft. Bei einer späteren Tätigkeit in einem Betreuungsverein oder -büro kümmern Sie sich vor allem um verwaltungstechnische und rechtliche Erfordernisse einer Betreuung.

Betreuung als Beruf.
Betreuung als Beruf.

In Deutschland leidet mehr als eine Million Menschen an einer bestimmten Form von Demenz. Da sich die Anzahl der Betroffenen bis zum Jahr 2030 mehr als verdoppeln wird, sind Sie als ausgebildete Fachkraft besonders gefragt.

Ausbildung zum Betreuungsassistenten für den beruflichen Neueinstieg - Wissenswertes

  • Als ausgebildeter Betreuungsassistent sind Sie in der Lage, mit den Patienten richtig umzugehen. Demenzkranke sind schwer zu pflegen und zu betreuen. Sie leiden nicht nur unter Verzweiflungsattacken, Neues können sie sich nicht mehr merken, während Vergangenes sehr präsent ist.
  • Bei einer Ausbildung zum Betreuungsassistenten erhalten Sie das notwendige Know-how, um ältere und demenzkranke Menschen zu betreuen und zu aktivieren. Mit den vermittelten Kenntnissen und Methoden können Sie älteren und verwirrten Menschen helfen, eine gewisse Selbstständigkeit beizubehalten.
  • Für den Einsatz von Betreuungskräften hat der Gesetzgeber zusätzliche Mittel bereitgestellt. Pflegeeinrichtungen erhalten diese Gelder allerdings nur dann, wenn sie qualifiziertes Pflegepersonal einstellen. Der angesprochene Personenkreis ist daher sehr weitläufig.
  • Sie können eine Aus- und Weiterbildung als bis jetzt tätige Pflegehilfskräfte oder Altenpflegehelfer genauso absolvieren wie als Person, die einen beruflichen Neueinstieg beabsichtigt oder die Betreuungsleistungen bei eigenen Angehörigen erbringt. 

Anerkanntes Zertifikat erhalten - das sollten Sie beachten

  • Die Ausbildung zum Betreuungsassistenten kann in zwei fachlichen Richtungen erfolgen. Zum einen können Sie als “Betreuungsassistent - Betreuung und Vormundschaft“ und zum anderen zum Betreuungsassistenten gemäß Sozialgesetzbuch XI (§ 87 b) ausgebildet werden. Bei beiden Ausbildungen erhalten Sie nach Abschluss ein anerkanntes Zertifikat.
  • Die Betreuung älterer Menschen wird nicht nur in Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Häufiger findet sie im häuslichen Umfeld statt. Außerhalb stationärer Einrichtungen kümmern sich daher neben Pflegediensten auch Betreuungsbüros, Betreuungsvereine und Berufsbetreuer um Menschen jeglichen Alters.
  • Sie müssen mit Kosten zwischen 500 bis 1.500 Euro rechnen. Da es sich um zertifizierte Ausbildungen handelt, können Sie Zuschüsse oder eine vollständige Kostenübernahme bei der Arbeitsagentur (längere Arbeitslosigkeit) oder der Deutschen Rentenversicherung (Rehabilitation) beantragen. Auch das Einlösen von Bildungsschecks ist unter Umständen möglich.

Als ausgebildeter Betreuungsassistent sind Sie in einem beruflichen Umfeld tätig, das Ihnen auf Jahre hinaus Beschäftigung und Auskommen verspricht. Auch als bereits ältere Arbeitssuchende bieten sich Ihnen neue Berufschancen.

Teilen: