Atemnot ist nicht immer ein Zeichen einer Erkrankung. Zu hohe Belastung oder falsche Trainingsabläufe beim Sport können auch zu einer Atemnot führen. Die psychischen Umstände dürfen auch nicht außer Acht gelassen werden. Was können Sie bei Atemnot tun?
- 18.01.2011 Iris Gödecker
Was Sie benötigen
Hierbei könnten Sie Hilfe brauchen
Gehen Sie gegen Ihre Atemnot an
- Wenn Sie an Atemnot leiden, sollten Sie die Beschwerden erst einmal von Ihrem Hausarzt abklären lassen. Eine körperliche Krankheit ist nicht immer die Ursache für Atemnot.
- Es gibt Menschen, die hyperventilieren, wenn Sie panische Angst bekommen. Die Luftnot löst starke Beklemmungsgefühle aus, weil die Angst vorherrscht zu ersticken.
- Sie können selbst etwas dagegen tun, z. B. wird durch Rauchen die Luftnot noch verstärkt. Versuchen Sie, mit dem Rauchen aufzuhören.
- Wenn Sie nachts nicht so gut Luft bekommen, können Sie sich mehrere Kissen übereinanderstapeln. So lagern Sie den Oberkörper etwas höher.
- Schlafen Sie mit offenem Fenster, auch im Winter. Frische Luft ist ganz wichtig.
- Gehen Sie so oft wie möglich spazieren - egal, ob es regnet oder schneit.
- Wenn Sie durch belastende Alltagssituationen zu Atemnot neigen, sollten Sie sich therapeutische Unterstützung suchen. Ihre Krankenkasse kann Ihnen entsprechende Adressen geben.
Was Sie noch tun können
- Was können Sie noch tun? Beugen Sie vor, indem Sie eine Entspannungstechnik erlernen. Spezielle Kurse beinhalten auch eine Atemgymnastik. Die Krankenkassen bezuschussen solche Kurse.
- Gehen Sie vorerst größeren Belastungen aus dem Weg. Meiden Sie auch erst einmal Situationen, in denen Sie zu Atemnot neigen. Sie können die Atemnot bekämpfen. Eine professionelle Unterstützung durch einen Psychologen ist dabei wichtig.
- Wenn die Atemnot wieder da ist, ist es wichtig, eine ruhige und entspannte Atmosphäre zu schaffen. Halten Sie die Atemwege frei und legen Sie beengte Kleidungsstücke ab.
Das sollten Sie bei Atemnot auf jeden Fall tun: Es bedarf immer einer ärztlichen Abklärung. Wenn Sie alleine sind, rufen Sie einen Rettungswagen.