Asternwelke - so werden Ihre Astern widerstandsfähiger
- 03.09.2010 Alexandra Forster
- welkefreie Asternsorte
- pilzbekämpfende, pflanzenstärkende Mittel
- jährlich wechselndes Blumenbeet
Da die Asternwelke sehr verbreitet ist, wird ständig an neuen, robusteren Asternsorten geforscht. Greifen Sie deshalb beim Kauf von Asternsamen immer zu Sorten, die als „welkefrei“ deklariert sind. Die Wahrscheinlichkeit eines Pilzbefalls ist bei diesen Sorten wesentlich geringer.
Asternwelke vorbeugen und Astern stärken
- Die richtige Aussaat und Pflege trägt wesentlich zur Gesunderhaltung Ihrer Astern bei. Säen Sie Asternsamen im Februar zunächst in einer Saatschale an und halten Sie die Jungpflanzen warm und feucht.
- Im Mai können Sie die Astern in den Garten umpflanzen. Achten Sie dabei unbedingt darauf, die Stängel der jungen Astern nicht zu verletzen. Astern gedeihen auf lockerem, nährstoffreichem Boden und benötigen viel Feuchtigkeit. Da die Feuchtigkeit auch Pilze anzieht, können Sie vorbeugend pilzbekämpfende, pflanzenstärkende Mittel aus dem Gartencenter einsetzen.
- Da die Pilze, die Asternwelke verursachen, mehrere Jahre in der Erde überdauern, müssen Sie Ihre Astern jedes Jahr an einer anderen Stelle einpflanzen, um das Risiko einer Ansteckung gering zu halten.
- Sobald sich Ihre Astern braun bis schwarz verfärben, ist die Asternwelke ausgebrochen. Da es keine Gegenmaßnahmen gibt, um die Blumen zu retten, müssen Sie die Astern mitsamt der anhaftenden Erde entfernen. Auf dem Kompost dürfen befallene Pflanzen nicht, da die Pilze so wieder in Ihren Garten gelangen würden.
- Entsorgen Sie die Astern im Müll oder in der Biotonne und pflanzen Sie an der Stelle, an der die Asternwelke aufgetreten ist, in den nächsten 7 Jahren keine neuen Astern an. Solange bleiben die schädlichen Pilze im Boden. Sie können in die betroffene Erde Kalkstickstoff einarbeiten, um zu verhindern, dass auch andere Blumensorten von den Pilzen befallen werden.
