Was Sie benötigen:
  • Tomatensamen (je nach gewünschter Art)
  • Kleine Schale
  • Anzuchterde
  • Klarsichtfolie
  • mehrere Pflanzentöpfchen (so viele wie Sie Pflanzen haben wollen)

Am einfachsten ist es, wenn Sie sich schon vorgezogene Tomatenpflanzen auf einem lokalen Markt oder beim Gärtner kaufen und diese dann bei sich zu Hause einsetzen. Die jungen Pflanzen sollten kräftig sein und tiefgrüne Blätter haben.

  1. Wenn Sie jedoch Ihre eigenen Pflanzen heranziehen möchten, so sollten Sie damit im März beginnen. Eine allzu späte Aussaat würde die Tomatenernte nämlich unnötig nach hinten verschieben, da die Pflanzen relativ schnell in ein bis zwei Wochen keimen und wachsen.
  2. Verteilen Sie die Tomatensamen auf einer Schale mit lockerer Anzuchtserde, die eigens für die Aufzucht neuer Pflanzen hergestellt wurde und besonders keimfrei ist. Dann bedecken Sie die Samen mit einer dünnen Schicht Erde. Ein idealer Platz für die Schale ist die Fensterbank, an einem sonnigen Fenster. Tomaten keimen nämlich schneller, wenn Temperaturen von 20-24 °C gegeben sind. Bis zur Keimung sollten Sie die Samen mit einer Klarsichtfolie bedecken. Nach der Keimung, kann die Umgebungstemperatur wieder gesenkt werden. Wichtig ist es darauf zu achten, dass die Schale stets feucht ist aber nicht zu nass, sodass die Erde nicht fault oder beginnt zu schimmeln.
  3. Sobald die ersten Blätter zu erkennen sind, können Sie anfangen die Pflänzchen zu trennen. Dazu nehmen Sie die Tomatenzöglinge vorsichtig aus der Erde und pflanzen sie in einen eigenen Topf um. Sobald die Tomaten neue Wurzeln gebildet haben, werden sie schnell stärker und robuster gegenüber Krankheiten. Auch in der neuen Umgebung brauchen Tomaten genügend Wasser und Sonnenlicht.
  4. Unbedingt vermeiden sollten Sie es, Wasser über die Pflanze selbst zu schütten. Wasser an der Pflanze selbst erhöht nämlich das Risiko eines Krankheitsbefalls.