Was Sie benötigen:
  • Humus
  • 15-Liter-Pflanzgefäß mit Drainage
  • Blumenerde
  • Tomatenpflanzen/Tomatensamen
  • Stäbe
  • Pflanzen-Fixierhilfen
  • Tomatendünger
  • Guano-Dünger

Erntezeit für das Gemüse - unterschiedliche Zeitpunkte

Tomaten bilden nicht allesamt die Früchte zum selben Zeitpunkt aus, sodass es vor allem auf die Sorte ankommt.

  • Der optimale Zeitpunkt für die Ernte hängt vom Reifegrad der Tomaten ab. Diese können Sie ernten, sobald sie kräftig rot und prall sind, sodass sie einen kräftigen Geschmack aufweisen. Das gilt für alle Tomatenpflanzen, unabhängig vom Monat der Ernte.
  • Abhängig von der Sorte oder Züchtung kann die Erntezeit bereits im Juni beginnen, andere Variationen bilden die Früchte erst im September komplett aus und erlangen erst im dann den Reifegrad zum Abnehmen des Gemüses.
  • Unabhängig von der individuellen Erntezeit sollten Sie die Gewächse während des Wachstums optimal versorgen, sodass sich durch das gesunde Gedeihen automatisch mehr erntereife Tomaten ausbilden können. Pro Pflanze sollten Sie ca. 15 Liter an nötigem Erdvolumen einplanen, wobei ein entsprechender Kübel oder Pflanzentopf ein Wasserabzugsloch haben sollte, damit das Gieß- und Regenwasser ablaufen kann. Anderenfalls gehen die Pflanzen bei Stauwasser in Wurzelnähe durch Wurzelfäule häufig ein.

Mit dem Einhalten der relevanten Pflanzenbedürfnisse sorgen Sie für eine gute und kräftige Entwicklung der Gewächse, sodass die Triebe sowie Blüten eine reichhaltige Erntezeit von Juni bis September gewährleisten, abhängig von der individuellen Erntezeit Ihrer Pflanzen.

Eine reiche Ernte gewährleisten - sonstige Hinweise zur Aufzucht der Tomaten

Sofern Sie Ihre Pflanzen auf dem Balkon möglichst hell bis sonnig platziert haben, sollten Sie auch für die Ernte weitere Hinweise beachten, damit Sie bei der Tomatenaufzucht hohe Erträge erzielen.

  • Die Gewächse können bei der Entwicklung sehr ausladend wachsen, sodass Sie mit dem Hochbinden von Beginn an das Pflanzenwachstum nach oben verlagern können. Durch erhöhten Lichteinfall werden mehr Seitentriebe entwickelt, darüber hinaus können sich mehrere Pflanzen gleichmäßig entwickeln und geraten nicht in Platzkonkurrenz miteinander. Nutzen Sie spezielle Fixierhilfen mit Stäben und Bändern, damit das Pflanzengewebe nicht verletzt wird.
  • Sie sollten einen sonnigen und vor Wind geschützten Standort wählen, damit kein starker Wind die Pflanzen brechen lassen kann.
  • Nutzen Sie für den Gartenboden oder das Pflanzgefäß eine Mischung aus Blumenerde und Humus, sodass einerseits das Substrat locker und durchlässig wird und es gleichzeitig über viele Nährstoffe verfügt, denn diese sorgen für prächtiges Wachstum und viele frische Tomaten.
  • Kürzen Sie die Pflanzen so ein, sodass nur kräftige Triebe stehen bleiben, an denen sich die Tomaten ausbilden. Vertrocknete Triebe sollten Sie ebenso sofort entfernen, da diese sehr viel Licht fernhalten.
  • Gießen Sie an heißen Tagen in den Morgenstunden die Pflanzen, damit das Wasser in den Boden sickert. Meiden Sie in jedem Falle das Benetzen der Blätter und Blüten, den die Blätter der Tomaten sind sehr empfindlich gegenüber Nässe.
  • Nutzen Sie Tomatendünger oder Guano als organischen Dünger, sodass die Pflanze groß wird und umso mehr Tomaten ausbilden kann. Guano wertet den Boden auf, da die Bakterien die organischen Stoffe auflösen, aus denen sich die Pflanze ernährt.

Sobald die Tomaten die Erntezeit erreicht haben, sollten Sie diese vorsichtig entnehmen. Nehmen Sie Trieb und Tomate in Ihre Hände und pflücken Sie diese ab - vermeiden Sie entsprechend das einhändige Abreißen.