- 23.06.2010 Inga Behr
- Olivenöl
- Knoblauch
- Mörser
- Geduld (für die klassische Aioli)
- eventuell, für Varianten: Eigelb oder Milch
- Der Begriff „Aioli“ stammt aus dem Okzitanischen oder dem Katalanischen und setzt sich aus den Wörtern Knoblauch („all“) und Öl („oli“) zusammen. Ursprünglich beinhaltet die Creme, die man unter diesem Namen bezeichnet auch nichts anderes als diese beiden, mit Salz vermischten Zutaten.
- Allerdings wurden ausgehend von dem traditionellen Rezept im Laufe der Zeit neue Varianten erfunden, in denen den Kernzutaten noch andere hinzugefügt werden. Für die Zubereitung der klassischen Aioli benötigen Sie einiges an Geduld, da Sie das Öl nur sehr langsam einarbeiten können. Die Vorbereitung strengt die Hand auch ziemlich an. Das Prinzip ist jedoch einfach.
Eine klassische Aioli-Creme selber machen
- Schälen Sie die Knoblauchzehen und geben Sie sie in einen Mörser. Fügen Sie eine Prise Salz bei.
- Zerdrücken Sie die Knoblauchzehen, bis eine fast gleichmäßige Masse entsteht.
- Fügen Sie nach und nach, unter ständigem Rühren, Olivenöl hinzu. Achten Sie dabei darauf, dass sich das Olivenöl immer vollkommen „aufgelöst“ hat, bevor Sie mehr dazugeben Wenn Sie es zu schnell hinzugießen, kann es passieren, dass sich Knoblauch und Öl nicht mehr vermischen lassen und die Creme gerinnt.
- Rühren Sie so lange Olivenöl unter, bis die Mischung cremig wird...und fertig ist die Aioli.
- Sollte Ihnen Olivenöl zu stark sein, können Sie es auch durch ein anderes Öl ersetzen, oder Oliven- mit Sonnenblumenöl mischen. Je nach Geschmack können Sie der klassischen Aioli auch Zitrone hinzufügen.
Varianten der Aioli-Creme mit Ei oder Milch
Knoblauch und Öl lassen sich mit Ei leichter vermischen.
- Sie können dem zerdrückten und gesalzenen Knoblauchzehen also Eigelb hinzufügen und der Mischung unter Rühren nach und nach Öl hinzugeben. Ein Eigelb reicht dabei für etwa drei Knoblauchzehen, Sie können jedoch mehr oder weniger Knoblauchzehen verwenden, je nachdem, wie stark Sie die Aioli mögen.
- Eine andere Möglichkeit ist, das Eigelb durch Milch zu ersetzen. Wie viel Milch Sie dabei verwenden ist auch hier wieder Geschmacksache. Durch die Milch wird die Aioli weißer.
- Sowohl das Ei als auch die Milch sollten für die Zubereitung der Alioli Zimmertemperatur haben, da die Creme ansonsten Gefahr läuft, zu gerinnen.
Aioli kann zum Beispiel zu Fisch, Fleisch oder Kartoffeln gereicht werden und wird kalt serviert. Guten Appetit!