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Zuckergehalt von Apfelsaft - Informatives

Apfelsaft ist ein beliebtes Getränk der Deutschen, welches erfrischt und umgehend Energie liefert. Im Saft sind gesunde Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Allerdings ist sein Zuckergehalt relativ hoch. Deshalb sollten Sie beim Genuss von Apfelsaft einige Aspekte beachten.

Apfelsaft enthält fruchteigenen Zucker.
Apfelsaft enthält fruchteigenen Zucker.

Zuckergehalt und Inhaltsstoffe von Apfelsaft

  • In 100 Gramm Apfelsaft stecken etwa zehn Gramm fruchteigener Zucker. Mit einem Glas Saft, das 200 Milliliter fasst, nehmen Sie circa 20 Gramm Zucker zu sich. Dieser setzt sich aus Fructose, Glucose und Sorbit zusammen. Dabei macht die Fructose mit 6,4 Gramm je 100 Milliliter Saft den größten Anteil des Zuckergehaltes aus.
  • Apfelsaft punktet ebenso mit hohem Kaloriengehalt. 100 Milliliter enthalten 50 bis 60 Kilokalorien. Mit dem Genuss von einem Glas Saft haben Sie schnell 120 Kalorien aufgenommen. Ein übermäßiger Verzehr davon begünstigt Übergewicht.
  • Doch kommen im Saft auch gesunde Vitamine und Mineralstoffe vor. Erwähnenswert sind die enthaltenen Vitamine A, E, B und C sowie Biotin und Folsäure. Daneben sind die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen, aber auch Zink, Kupfer und Mangan Bestandteile des Apfelsafts.

Fruchtzucker im Saft kann gesundheitliche Beschwerden verursachen

Apfelsaft ist aufgrund seiner Inhaltsstoffe ein gesundes Getränk, solange Sie es maßvoll genießen. Mit einem Apfel an sich kann er allerdings nicht mithalten, da in der ganzen Frucht wertvolle Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten sind. Diese verbleiben nach dem Auspressen größtenteils im Trester in Form von festen Pflanzenrückständen.

  • Reiner Apfelsaft besteht aus 100 Prozent Frucht. Aufgrund seines hohen Fruchtzuckeranteils sollten Sie den Konsum nach Ihrer individuellen Verträglichkeit richten.
  • Die Aufnahme von zu viel Fruchtzucker kann bei empfindlichen Personen zu Magen- und Darmbeschwerden, wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall führen. Hier sollten Sie die Verzehrmenge verringern - ein Glas täglich genügt - oder auf den Saft verzichten.
  • Daneben kann der hohe Zuckergehalt den Zahnschmelz angreifen und die Entstehung von Karies begünstigen. Besonders Babys und Kleinkinder sind dieser Gefahr ausgesetzt, wenn durch Dauernuckeln an der Flasche der Zahnschmelz mit Zucker umspült wird.

Apfelschorle statt Apfelsaft trinken

  • Apfelschorle ist eine gesunde Alternative zum Apfelsaft, da sie einen geringeren Zuckergehalt aufweist. Zudem ist Apfelschorle zumeist ein besser Durstlöscher als Fruchtsaft.
  • Entweder kaufen Sie Schorle fertig im Handel oder bereiten Sie selbst zu. Idealerweise mischen Sie ein Glas Apfelschorle im Mischungsverhältnis 1:3. Für die Zubereitung nehmen Sie 50 Milliliter reinen Apfelsaft und 150 Milliliter Mineralwasser.

Apfelsaft ist ein fruchtiges und energiespendendes Getränk mit einem relativ hohen Zuckeranteil. Als Durstlöscher ist Apfelschorle zu empfehlen. Sie enthält weniger Zucker als Saft und schmeckt dadurch nicht so süß.

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