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Zigaretten-Drehmaschine - Anleitung zum Selberbauen

Tabak und Zigaretten werden immer teurer, kaum einer kann sich den Luxus des Rauchens heute noch wirklich leisten. Da verwundert es kaum, dass immer mehr Raucher von den handelsüblichen Zigarettenpackungen abkommen und sich für das Stopfen oder das Selbstdrehen entscheiden. Aber das hat doch einen großen Nachteil - wen die Sucht unerwartet packt und wer sich so schnell wie möglich eine anzünden will, dem kann es nur auf die Nerven gehen, lange an der Zigarette herumdrehen zu müssen. Für solche Situationen gibt es jedoch eine Lösung: die Zigaretten-Drehmaschine. Eine Anleitung wie Sie diese und dazu eine Stopfmaschine selber bauen können, finden Sie hier.

Zigaretten-Drehmaschinen sind komplexe Apparaturen.
Zigaretten-Drehmaschinen sind komplexe Apparaturen.

Was Sie benötigen:

  • 1 E-Motor
  • 1 Metallröhrchen
  • Gewindeschnecke
  • Trichter

So funktioniert die Zigarettendrehmaschine

Letztlich nutzt man eine Zigarettendrehmaschine zur komfortableren Herstellung selbst gedrehter Zigaretten. Anders als die Zigarettenstopfmaschine stopft die Dreh- oder Rollmaschine Tabak nicht einfach in Filterhülsen, sondern dreht - wie schon der Name verrät - Zigaretten mit oder ohne Filter.

  • Grundsätzlich füllt man den Tabak für die selbstgedrehte Zigarette bei der Verwendung der Zigaretten-Drehmaschine auf ein durch Rollen gespanntes Kunststoffband. Schließt man dann den Deckel der Maschine, so spannt sich das Band an und der Tabak wird dabei in eine ovale oder rundliche Form gebracht. Wenn das Zigarettenpapier befeuchtet ist, kann es in die Maschine eingezogen werden, sodass es anschließend den Wulst aus Tabak umhüllt.
  • Alles in allem besteht die Arbeit einer Zigaretten-Drehmaschine also aus den folgenden Schritten: zuerst muss sie die Tabakmenge abmessen und anschließend gleichmäßig verteilen. Danach verdichtet sie die Tabakrolle vor, bevor sie sich automatisch einen Papierstreifen aus dem eingebauten Spender nimmt, den sie letztlich auch selbst einbringt. Zuletzt umrollt sie den Tabak mit dem Papier und verklebt schließlich die fertige Zigarette.
  • Durch die Vielzahl von Funktionen, die eine Zigaretten-Drehmaschine somit ausmachen, ist es nicht gerade ein Leichtes, sie nachzubauen. Wer sie nicht fertig kaufen will, kann sich zwar daran probieren, Bänder an einen Deckel zu spannen und Papierspendernachbauten zusammenzusetzen, jedoch wird ein solcher Versuch meist scheitern, weil die einzelnen Teile nur dann arbeiten, wenn wirklich exakt gebaut wird. Viel leichter ist es stattdessen, eine Zigarettenstopfmaschine nachzukonstruieren.

Bauanleitung für eine Zigarettenstopfmaschine als Alternative zur Rollmaschine

  1. Um die Bauanleitung für eine Zigarettenstopfmaschine befolgen zu können, brauchen Sie zunächst einen E-Motor sowie ein Metallröhrchen mit extra dünnen Wänden, dessen Außendurchmesser einem Filterhülseninnendurchmesser entsprechen sollte. Zudem müssen Sie sich eine Gewindeschnecke besorgen, die ganz genau in das Rohr passen sollte. Als Letztes benötigen Sie noch einen Trichter, durch den am Ende der Tabak in die Maschine gefüllt werden kann. Achten Sie bei Ihrem Einkauf auch darauf, dass Ihr Röhrchen ungefähr doppelt so lang sein sollte wie die Filterhülsen, das Gleiche gilt für die Gewindeschnecke.
  2. Haben Sie sich die nötigen Materialien besorgt, so trennen Sie von einer der Rohrhälften die oberste Halbschale ab, sodass Sie sie auf den oberen Trichterteil stecken können. Die Gewindeschnecke schieben Sie in das Röhrchen hinein, sodass sie sich schließlich durch den E-Motor drehen lässt.
  3. Achten Sie bei dem Zusammenbau der einzelnen Schritte vor allem darauf, dass Sie die Verbindung von Trichter und Rohr, so gut es geht, abdichten, damit der Tabak später nicht herausfallen kann. Auch sollten Sie zwischen Motor und Gewindeschnecke für eine bombenfeste Verbindung sorgen, weil der gesamte Mechanismus sonst gar nicht zum Laufen kommt.
  4. Haben Sie sich um die feste Verbindung gekümmert, so setzen Sie nun die Filterhülse auf den nicht abgetrennten Rohrteil und befüllen Sie das Konstrukt mit Tabak, so wandert der Tabak durch das Röhrchen hindurch in die Hülse. Je voller die Hülse dabei wird, desto mehr schiebt sie sich selbst vom Rohr herunter, um schließlich komplett abzufallen. Fertig ist die Zigarette.

Letztlich ist die Anleitung zum Selbstbau der Zigarettenstopfmaschine nicht nur schnell, sondern auch recht unaufwendig in die Tat umgesetzt. Je nachdem, wie präzise Sie arbeiten, so werden dementsprechend auch die Zigaretten aussehen, mit denen Sie die Maschine in Zukunft beglücken wird.

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