Was Sie benötigen:
  • Metermaß
  • evtl. Taschenrechner
  • ein bisschen Mathematik

So berechnen Sie die Wohnfläche von Dachschrägen

Immer wieder gibt es gerade bei Dachschrägen Mietstreitigkeiten, wenn diese augenscheinlich in vollem Umfang zur Wohnfläche gezählt wurden. In diesem Fall hilft es nur, die gesetzlichen Regeln zu kennen und die Wohnfläche entsprechend genau nachzumessen bzw. auszurechnen. Ein Metermaß ist in diesem Fall unbedingt erforderlich.

  • Der Gesetzgeber unterscheidet bei der Berechnung der Wohnfläche die Höhe der entsprechenden Dachschrägen. Dies ist auch gut verständlich, denn bei kleineren Höhen können Sie die Dachschräge natürlich auch nicht so gut nutzen, als wenn diese beispielsweise Stehhöhe hat.
  • Es wird Ihnen also wohl oder übel nichts anderes übrig bleiben, als die Dachschrägen, für die Sie die Wohnfläche bestimmen wollen, von der Höhe her auszumessen.
  • Hat die Dachschräge eine Höhe von mehr als 2 Metern, so wird die darunter befindliche Fläche auch voll angerechnet. In diesem Fall messen Sie Länge und Breite der Grundfläche aus (in Metern) und berechnen die Wohnfläche durch Malnehmen der beiden Maße (Wohnfläche dann in m²).
  • Bei einer Höhe zwischen 1 und 2 Metern wird die Wohnfläche nur zur Hälfte (50 %) angerechnet. Auch hier müssen Sie natürlich Länge und Breite ausmessen und die beiden Maße malnehmen. Allerdings dürfen Sie vom Ergebnis nur die Hälfte auf die Wohnfläche anrechnen.
  • Dachschrägen, die eine Höhe unter 1 Meter haben, werden zur Wohnfläche nicht hinzugezählt, auch wenn man dort noch gut Regale oder andere Ablagemöglichkeiten unterbringen kann.

Es bleibt Ihnen bei der genauen Ermittlung also nicht anderes übrig, als den Dachschrägenraum (mühevoll), aber genau aufzuteilen.