Was Sie benötigen:
  • Bürste
  • Lappen
  • bei Bedarf Beitze
  • Wildlederfarbe, z. B. von Oil Dye, Fiebing oder Marabu

Reinigung des Wildleders

  • Vor dem Färben des Wildleders sollten Sie das Leder zunächst reinigen. Dazu verwenden Sie für den groben Dreck am besten eine entsprechende Wildlederpflegebürste. Im ersten Durchgang eine Bürste mit groben Borsten, die Dreck und Staub wegbürstet.
  • Dann eine feinere Bürste, die pflegender wirkt. Um das Leder wieder etwas aufzurauen, weil es zum Beispiel über die Jahre glatt geworden ist oder mal falsch gepflegt wurde, eignet sich am besten eine Bürste mit Kunststoffhaaren oder sogar eine Stahlbürste. Bei Letzterer sollten Sie allerdings zunächst nur vorsichtig bürsten und wenig aufdrücken, um erst einmal die Wirkung abschätzen zu können und dann gegebenenfalls mit mehr Druck zu bürsten.
  • Zum Beizen und Färben sollten Sie sich an der frischen Luft oder in einem gut belüfteten Raum befinden. Mit dem Abbeizmittel können Sie nun das Wildleder vorbehandeln. Dies ist allerdings nur bei starken Farbunregelmäßigkeiten oder bei dunklen Ledersorten, welche heller gefärbt werden sollen, sinnvoll. Ansonsten ist das Abbeizmittel nicht unbedingt notwendig.

Färben des Leders

  1. Zum Färben benutzen Sie einen hochwertigen und nicht fransenden Pinsel. Tragen Sie nun die Farbe gleichmäßig auf das Wildleder auf.
  2. Wenn Sie aus Versehen gekleckert oder an einer Stelle zu viel Farbe auf einmal aufgetragen haben, dann lässt sich die Farbe mit einem Baumwolllappen in leichten kreisenden Bewegungen noch gut verreiben.
  3. Nach dem Färben des Leders sollten Sie das Leder mit entsprechenden Pflegemitteln speziell für Wildleder behandeln.
  4. Möglicherweise ist auch die Imprägnierung des Wildleders zur Farberhaltung sinnvoll. Das sollten Sie vor allem dann tun, wenn das Wildleder mal dem Regen oder Schmutz ausgesetzt sein könnte.