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Es ist nicht so leicht als Kind Schauspieler zu werden, wie es sich viele vielleicht vorstellen. Aber mit Talent kann es durchaus klappen.

Auch als Kind kann man Schauspieler werden

  • Sie sollten Ihr Kind bei verschiedenen Schauspielagenturen anmelden und als Kandidat in deren Kartei aufnehmen lassen. So können Rollen ergattert werden oder Ihr Kind könnte so für zukünftige Werbungen ausgewählt werden, um erste Erfahrungen sammeln zu können. 
  • Passen Sie auf, dass Sie auch wirklich seriöse Agenturen auswählen. Wenn Sie für die Aufnahme eine Gebühr zahlen müssen, die meist sehr hoch ist, dann lassen Sie die Finger von diesen Agenturen. Diese sind unseriös. Wenn Sie einen Auftrag für Ihr Kind erhalten, diesen annehmen und Ihr Kind diesen durchführt, erhält die Agentur eine ca. 15 bis 20%ige Provision, die von der Gage des Kindes abgezogen wird. 
  • Sie könnten parallel Produktionsfirmen anrufen und nachfragen, ob sie momentan ein Vorsprechen für Kinderrollen anbieten und Ihr Kind daran teilnehmen kann.  
  • Später, wenn Ihr Kind im Ausbildungsalter ist, suchen Sie sich eine Schule aus, auf der Ihr Kind eine Ausbildung zum Schauspieler machen kann. Die Schauspielschulen haben nur begrenzt Platz für Bewerber und das Auswahlverfahren ist dementsprechend hart. Es ist also ratsam, dass Ihr Kind bereits zuvor über Jahre privaten Schauspielunterricht genommen hat, damit es im Auswahlverfahren und beim Vorsprechen überzeugen kann. Beim Vorsprechen muss Ihr Kind innerhalb kürzester Zeit in verschiedene Rollen schlüpfen und unterschiedliche Facetten zeigen können. Es sollten ca. 3-5 Rollen vorbereitet werden, die der Jury vorgespielt werden.
  • Beachten Sie, dass Ihr Kind immer Kind bleiben muss. Die Schauspielerei darf Ihr Kind weder in der kindlichen Entwicklung behindern, noch von der Schule abhalten. 
  • Auch muss sich Ihr Kind immer wohl fühlen. Wenn es also keinen Spaß an der Schauspielerei hat, zwingen Sie es nicht. Außerdem müssen Sie die strengen gesetzlichen Auflagen für Kinderschauspieler beachten, die jedoch meist von den Produktionsfirmen strikt eingehalten werden.

Ganz wichtig: Setzen Sie Ihr Kind nicht als möglichen Ernährer ein, indem Sie die Gage zum Lebensunterhalt verwenden, sondern legen Sie die Gage des Kindes für seine spätere Ausbildung zur Seite. Nicht Ihr Kind muss Sie versorgen, sondern umgekehrt, egal wie knapp das Geld für den Alltag ist!