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Wie viele Zähne hat ein Mensch? - Wissenswertes über das Gebiss

Ein Mensch hat im Idealfall 32 Zähne, bei vielen Menschen fehlen jedoch die Weisheitszähne oder auch andere Zähne, die im Gebiss nicht angelegt wurden. Ebenso kann es vorkommen, dass ein menschliches Gebiss aus mehr als 32 Zähnen besteht.

Zähne bestehen aus vielen Schichten.
Zähne bestehen aus vielen Schichten. © Thommy_Weiss / Pixelio

Das menschliche Gebiss hat 32 Zähne

  • Ein Mensch hat normalerweise 32 Zähne. Dazu gehören auch die Weisheitszähne, die jedoch bei relativ vielen Menschen fehlen. Ebenso können andere Zähne fehlen, weil sie gar nicht angelegt wurden, dies nennt man in der Medizin Hypodontie oder, falls sogar mehr als fünf Zähne fehlen, Oligodontie. Auch das Gegenteil, also mehr als 32 Zähne ist möglich, dies kommt allerdings nur selten vor.
  • Man unterscheidet zwischen Schneidezähnen, Eckzähnen, Vormahlzähnen und Mahlzähnen. Vorn haben Sie im Unter- wie im Oberkiefer vier Schneidezähne, darauf folgen nach hinten jeweils ein Eckzahn, zwei Vormahlzähne und drei Mahlzähne.
  • Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, was das für Nummern sind, die ein Zahnarzt seiner Assistentin diktiert, während er Ihnen in den Mund schaut. Das funktioniert folgendermaßen: Damit es zu keinen Verwechslungen kommt und am Ende der falsche Zahn behandelt wird, teilen Zahnärzte Ihr Gebiss in vier Quadranten ein. Die Zähne oben rechts bekommen die Nummer eins, oben links die Nummer zwei, unten links die Nummer drei und unten rechts die Nummer vier. Das macht dann jeweils acht Zähne pro Quadrant, die von vorne nach hinten von eins bis acht durchnummeriert werden. Der dritte Zahn oben rechts hat nach diesem System also die Nummer eins-drei.
  • Wie in anderen medizinischen Bereichen wird auch in der Zahnmedizin die Frage, wo links und rechts ist, aus der Sicht des Patienten gesehen.

Ein Zahn besteht aus vielen Teilen

  • Jeder Zahn besteht aus der Zahnkrone, dem Zahnhals und der Zahnwurzel, sie sind jeweils aus mehreren Schichten aufgebaut. Wenn bei Ihrem Gebiss alles in Ordnung ist, sehen Sie jedoch nur den Zahnschmelz auf der Zahnkrone, der extrem hart ist und der härteste Bestandteil des menschlichen Körpers ist.
  • Unter dem Zahnschmelz liegt das Zahnbein, das weicher als der Zahnschmelz ist und dadurch leichter von Karies befallen wird. In diesem Bereich entstehen meist die Zahnschmerzen, denn das Zahnbein reagiert empfindlich auf Reize.
  • Ganz im Inneren der Zähne liegt das Zahnmark, durch das sich Blutgefäße und Nervenfasern ziehen. Durch sie werden die Zähne versorgt und ernährt.
  • Der Zahnhals verbindet die Zahnkrone mit der Zahnwurzel. Ihn sehen Sie normalerweise nicht, denn er ist von Zahnfleisch bedeckt. Wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht und damit den Zahnhals freilegt, reagiert er jedoch sehr empfindlich auf kalte oder heiße Speisen und Getränke oder andere Reize.
  • Damit die Zähne einen guten Halt haben, sind sie mit den Zahnwurzeln fest im Kiefer verankert. Diese Wurzeln haben etwa die doppelte Länge wie die Zahnkrone. Je nach Art des Zahns kann er eine oder mehrere dieser Wurzeln besitzen. Besonders viele Wurzeln, die obendrein auch noch häufig eine unregelmäßige Form haben, gibt es bei den Weisheitszähnen. Aus diesem Grund lassen sich Weisheitszähne schlecht behandeln und werden häufig gezogen, wenn sie Probleme verursachen.
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