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Wie mache ich einen Gipsabdruck?

Besonders bei einer Schwangerschaft ist es schön einen Abdruck von dem großen Bauch als Erinnerung an diese schöne Zeit zurückzubehalten, aber es gibt auch jede Menge andere Gelegenheiten, um einen Gipsabdruck anzufertigen.

Ein Gipsabdruck kann eine schöne Erinnerung sein.
Ein Gipsabdruck kann eine schöne Erinnerung sein.

Was Sie benötigen:

  • Gipsbinden
  • eine Schüssel mit Wasser
  • Vaseline
  • oder:
  • flüssiges Silikon
  • flüssigen Gips, beides zum Anrühren
  • unterschiedliche Formen
  • ein wenig Geduld

So gelingt Ihnen ein Gipsabdruck

  1. Gipsbinden erhalten Sie am besten in der Apotheke, in Packungen zu mehreren Rollen. Öffnen Sie die Packung und rollen Sie die Rollen mit den Gipsbinden ab. Die langen Binden schneiden Sie dann in Stücke, etwa 10-15 cm lang um einen Gipsabdruck zu machen.
  2. Füllen Sie warmes Wasser (kaltes ist eher unangenehm beim Auftragen der Binden) in eine Schüssel, die groß genug ist, die Gipsbindenstücke einzutauchen. Je nachdem von welchem Körperteil Sie einen Gipsabdruck machen wollen, sollten Sie diesen mit Vaseline oder einer sehr fetten Creme einreiben, damit es später beim Abnehmen nicht an den Haaren zieht.
  3. Die angefeuchteten Gipsbinden werden nun auf die Stelle gelegt, die als Abdruck genommen werden soll. Dabei sollten sich die Gipsbinden überlappen. Die erste Schicht können Sie dann mit dem angefeuchteten Finger oder der Hand glatt streichen um die Übergänge besser zu verbinden und die Struktur der Gipsbinde ein wenig auszugleichen. Insgesamt genügen etwa drei Schichten übereinander um einen festen, beständigen Gipsabdruck zu erhalten.
  4. Jetzt warten Sie, bis der Gips richtig durchgetrocknet ist. Das dauert nicht länger als eine viertel Stunde oder zwanzig Minuten. Dann vorsichtig den Abdruck lösen, damit er nicht zerbricht.
  5. Anschließend kann der Gipsabdruck noch mit Schere oder Pfeile bearbeitet werden, um die abgenommene Form besser herauszuarbeiten. Mit z.B. Acrylfarbe können Sie Ihren Abdruck auch noch farbig gestalten, da ist der Kreativität keine Grenze gesetzt.

Inspiration aus Gips und Co.

  1. Schöne Gelegenheiten für Gipsabdrücke sind der Bauch der werdenden Mutter oder einen Gipsabdruck vom Gesicht. Daraus kann man dann leicht eine Maske anfertigen.
  2. Für den Fuß oder die Hand des Nachwuchses eignet sich besser die Methode den Fuß oder das Händchen in flüssiges Silikon, das man extra für diesen Zweck in jedem Hobby- und Kreativgeschäft oder im Internet bestellen kann, zu tauchen. Dies gießt man in eine geeignete Form, sodass man den abzunehmenden Körperteil gut eintauchen kann. Ist es zuvor im angegebenen Verhältnis gemischt worden, härtet es in wenigen Minuten aus. Dann das Händchen wieder herausziehen, das Silikon haftet nicht fest an der Haut. Diese Negativform können Sie dann mit flüssigem Gips (auch im Hobbyhandel erhältlich), der nach beiliegender Anweisung angerührt wurde, ausgießen. Ist dieser erhärtet, einfach das Silikon abstreifen und Sie erhalten eine kleine Hand oder einen kleinen Fuß aus Gips. Dabei bleibt sogar die Hautstruktur sichtbar.
  3. Außerdem können Sie auch eine flache Form mit flüssigem Gips füllen und dann dieHand oder den Fuß hinein drücken lassen, sodass ein Fuß- oder Handabdruck ensteht.
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