Hat man das Vorstellungsgespräch beim zukünftigen Arbeitgeber erfolgreich hinter sich gebracht, steht einem Arbeitsantritt kaum mehr etwas im Weg. Nun müssen nur noch die geforderten Unterlagen vollständig eingereicht werden und der Vertrag kann unterzeichnet werden. Zu den geforderten Unterlagen zählt oft auch das polizeiliche Führungszeugnis, das Sie bei der örtlichen Meldebehörde beantragen können.
- 27.05.2010 Marta Ehmcke
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Gültiger Personalausweis oder Reisepass
- Anschrift der jeweiligen Behörde (im Falle eines Behördenführungszeugnisses)
- 13,- Euro Ausstellungsgebühr
- Um Ihr polizeiliches Führungszeugnis zu beantragen, gehen Sie persönlich innerhalb der jeweiligen Sprechstunden zur örtlichen Meldebehörde (im Bürgerbüro), eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.
- Was Sie zur Antragstellung benötigen, sind lediglich Ihr gültiger Personalausweis oder Reisepass, sowie 13,- Euro für die Ausstellungsgebühr. Das Entgelt können Sie meist bar oder per EC-Karte bezahlen.
- Vor Ort müssen Sie angeben, welche Art Führungszeugnis Sie beantragen wollen. Dient das Zeugnis zum Beispiel zur Vorlage bei einem Unternehmen, benötigen Sie ein sog. Privatführungszeugnis. Wollen Sie jedoch Ihre neue Arbeitsstelle bei einer deutschen Behörde antreten oder bemühen Sie sich um die amtliche Erlaubnis, ein Gewerbe betreiben zu dürfen, benötigen Sie in diesen Fällen ein Behördenführungszeugnis
- Das Privatführungszeugnis wird Ihnen in der Regel innerhalb von 7 bis 10 Tagen per Post zugesandt. Eine Möglichkeit, das Zeugnis persönlich abzuholen, um damit die Wartezeit zu verkürzen, gibt es leider nicht. Fragen Sie am besten Ihren Arbeitgeber, ob das polizeiliche Führungszeugnis zwingend zur Vertragsunterzeichnung vorliegen muss: Oft reicht es nämlich auch, das Zeugnis nachzureichen. Das Behördenführungszeugnis dagegen wird direkt an die jeweilige Behörde geschickt. Daher sollten Sie in diesem Fall zur Antragstellung die genaue Anschrift der Behörde mitbringen.
- Nach Antragstellung erhalten Sie vom zuständigen Sachbearbeiter eine Quittung über die gezahlten 13,- Euro. Fragen Sie am besten bei Ihrem zukünftigen Arbeitgeber nach – eventuell haben Sie Glück und er übernimmt das Entgelt.
- Übrigens gilt ein polizeiliches Führungszeugnis in der Regel bis zu 3 Monate nach Ausstellung als aktuell. Benötigen Sie nach diesen drei Monaten erneut ein Zeugnis, müssen Sie wiederum ein aktuelles beantragen.