Was Sie benötigen:
  • Digitales Telefon
  • Computer

Sollte es wirklich ein wichtiger Anruf gewesen sein, wird der Anrufer normalerweise eine Nachricht auf Ihrem Anrufbeantworter hinterlassen haben. Stellen Sie also zuerst fest, ob Ihr Anrufbeantworter eine neue Nachricht anzeigt. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie ein Telefon mit Anrufbeantworter besitzen und diesen auch aktiviert haben.

Wer erfolglos angerufen hat, ruft meist wieder an

  • Wenn Sie ein digitales Telefon besitzen, verfügt das Gerät normalerweise über die Funktion einer Anruferliste. Ein analoges Telefon besitzt diese Funktion meist nicht. In der Anruferliste werden alle Anrufer gespeichert, die Sie angerufen haben.
  • Die Taste, mit der Sie die Anruferliste Ihres Telefons aufrufen, finden Sie in der Gebrauchsanleitung Ihres Telefons.
  • Voraussetzung ist, dass auch der Anrufer über ein digitales Telefon verfügt, das selbst in der Lage ist, dessen Rufnummer zu übermitteln.
  • Ferner darf der Anrufer seine eigene Rufnummer nicht unterdrückt haben. In diesem Fall zeigt Ihre Anruferliste entweder überhaupt keinen Eintrag an oder es wird lediglich ein anonymer Anruf registriert. Wird der Anruf angezeigt, können Sie den Anrufer natürlich selbst zurückrufen und gegebenenfalls eine eigene Nachricht auf dessen Anrufbeantworter hinterlassen. Hören Sie den Anrufbeantworter, informiert der Anrufer im Regelfall auch über seine Person, und Sie wissen die Antwort auf die Frage: "Wer hat mich angerufen?"
  • Sie können aber auch Ihren Computer hochfahren. Dort gibt es spezielle Websites, beispielsweise www.dastelefonbuch.de, die eine Rückwärtssuche anbieten. Sie müssen dazu die Telefonnummer des Anrufers eingeben. Ist dessen Telefonnummer veröffentlicht, wird der Name des Anrufers samt Wohnsitz mitgeteilt. Auch die Telekom bietet eine solche Rückwärtssuche an, wenn Sie die Auskunft anrufen. Allerdings ist dieser Service nicht ganz billig und kostet etwa drei Euro je Suche. Sie können sich aber auch bei klicktel für etwa 20 Euro auch eine Daten-CD bestellen, auf der alle bekannten Telefonnummern erfasst sind und die Rückwärtssuche nutzen.

Wird belästigend kontaktiert, Teilnehmer ermitteln lassen

  • Hat der Anrufer der Veröffentlichung seiner Telefonnummer widersprochen, wird sie nicht mitgeteilt. Meist sind auch lediglich die Telefonnummern der Deutschen Telekom registriert, die Telefonnummern anderer Anbieter, wie beispielsweise Kabel Deutschland, sind oft nicht veröffentlicht und nicht zugänglich. Auch viele Handynummern sind nicht veröffentlicht und daher meist nicht feststellbar.
  • Handelt es sich bei Ihrem Anrufer um eine Person, die Sie regelmäßig aus dem Schlaf klingelt, können Sie bei Ihrem eigenen Telefonanbieter auch beantragen, den Anrufer festzustellen. Sie müssen dazu eine Begründung angeben, die eine solche Feststellung rechtfertigt. Dabei kommen Belästigungen, beleidigende Anrufe oder eben auch anonyme Anrufe in Betracht. Die Telefongesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, alle Anrufdaten in ihrem Netz für mindestens sechs Monate zu speichern.
  • Im ungünstigsten Falle erstatten Sie bei der Polizei eine Strafanzeige gegen unbekannt, sodass behördlicherseits gegen den Anrufer ermittelt wird.
  • Keine gute Idee ist es, wenn Sie Ihr digitales schnurloses Telefon hinter Ihr Kopfkissen legen. Sie setzen sich der elektronischen Strahlung aus, die alles andere als gesundheitsfördernd ist.

Sie sollten einen Anruf aber auch nie überbewerten. War der Anruf wirklich wichtig, wird der Anrufer sicher erneut anrufen und Sie wissen dann ohnehin, wer hat mich angerufen.