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Wasseranschluss an der Spülmaschine undicht - was tun?

Bei Küchentechnik kommt es immer wieder einmal zu Problemen mit dem Wasseranschluss, oder der -entsorgung. Oftmals ist die Störung der natürlichen Alterung geschuldet, aber auch bei Umzug, Renovierung, Neuanschaffung oder anderweitig notwendigen Reparaturen treten gern Lecks auf, obwohl z.B. die Spülmaschine wieder so montiert wurde, wie es war.

Ein undichter Wasseranschluß ist immer ärgerlich.
Ein undichter Wasseranschluß ist immer ärgerlich.

Was Sie benötigen:

  • Auffangbehälter für Leckwasser
  • Scheuertuch
  • Wasserpumpen- oder Rohrzange
  • passende Dichtungen
  • Hanf mit Dichtpaste
  • Dichtband

So wird der Wasseranschluss der Spülmaschine wieder dicht

Prüfen Sie zunächst sorgfältig, wo die Leckstelle liegt. Dazu muss die Zuleitung zur Spülmaschine mit dem trockenen Scheuertuch abgetrocknet werden und dann nehmen Sie eine gute Taschenlampe, um zu sehen, wo genau das Wasser austritt. Ist die Stelle lokalisiert, muss der Wasserdruck abgestellt werden. Das ist abhängig von der Leckstelle. Tropft zum Beispiel schon das Eckventil (an der Wand), müssen Sie nach dem nächsten zugänglichen Absperrschieber suchen. Zur Not muss das Wasser im ganzen Haus abgedreht werden.

  1. Demontieren Sie jetzt die Armatur, an der das Leck auftritt. Handelt es sich um alte Installationen, die nur aus unvermeidlichen Zwängen getrennt werden mussten, sind meist verhärtete Dichtungen oder hineingeratener Schmutz ursächlich für die Leckage.
  2. In diesem Fall wechseln Sie alle Dichtringe oder Flachdichtungen an der relevanten Stelle und bauen die Teile wieder ein. Handelt es sich um ein Gewinde, das undicht ist, muss es sowohl an der Innen- , wie auch an der Außenseite gründlich gesäubert werden.
  3. Prüfen Sie die Leichtgängigkeit nach der Säuberung durch probeweises Einschrauben und versehen Sie das Innengewinde mit etwas Dichtpaste oder Firnis. Das Außengewinde wird maßvoll mit Dichthanf umwickelt, der ebenfalls etwas Dichtpaste oder Firnis abbekommt. Die Dichtpaste nicht mit Firnis mischen! Rauen Sie sehr glatte Gewinde (Messing) leicht an.
  4. Ist kein Hanf zur Hand, kann auch Sanitär-Dichtband mit Erfolg beim Wasseranschluss eingesetzt werden. Die Fehlerquote ist da aber höher als bei Hanf. Anstelle von Firnis, das ein Profitipp ist, macht auch Schmierfett eine gute Figur, wenn es sparsam verwendet wird.
  5. Achten Sie beim Zusammenbau immer auf saubere Flächen und schmirgeln Sie bei Ablagerungen die Dichtflächen blank. Dazu verwenden Sie am besten feines Sandpapier, das um einen Hartschaumblock gewickelt ist.
  6. Den Probelauf der Spülmaschine mit neuem Wasseranschluss starten Sie lieber nicht mit Speisegeschirr. Es kann sein, dass aus der Reparaturstelle schmutziger Abfall oder Dichtmittel ausgespült wird. Der zweite Spülgang sollte dann wieder normale Bedingungen bieten.
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