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Was tun, wenn man wütend ist?

Es ist vollkommen menschlich auch mal "etwas" auszurasten. Natürlich ist es auch situationsbedingt, denn nicht überall kann man seinen Gefühlen freien Lauf geben. Was können Sie tun, wenn Sie wütend sind?

Wie oft möchte man gerne mal ins Telefon schreien und man darf einfach nicht.
Wie oft möchte man gerne mal ins Telefon schreien und man darf einfach nicht.

Was "wütend" aus Sicht der Psychologen bedeutet

Sind Sie oft wütend? Was soll man dann tun?

  • Manchmal vergeht kein Tag, ohne dass man sich über einen Arbeitskollegen oder einem Menschen im Bus oder auf der Straße geärgert hat. Das ist ganz normal aber sinnlos. Dabei spielt es keine Rolle, ob man wütend ist oder einfach nur empört.
  • Die Psychologen sagen, dass es zwar normal ist, auch mal sauer zu sein, doch kann die Wut einen auffressen, wenn man sich über Dinge aufregt, die gar nicht zu ändern sind. Meist bringt die Wut Rache und Vergeltung mit sich. Denn man darf sich doch nicht alles gefallen lassen, oder?
  • Auch, wenn Sie Ihre Wut nicht zeigen, heißt es nicht, dass Sie ein Ja-Sager sind. Manchmal darf man auch gute Miene zum bösen Spiel machen, ohne dass Sie Ihrem Ärger freien Lauf lassen. Denn können Sie nichts daran ändern, richten Sie Ihre Wut gegen sich selbst und das ist laut den Psychologen wiederum gesundheitsschädlich.
  • Die eigene Wut sollte man nicht an anderen abreagieren. Experten sagen sogar, dass es besser ist, den Ärger runterzuschlucken. Warum? Geben Sie Ihrer Wut Raum, erledigt sich das Problem dadurch ja nicht. Sie steigern sich immer mehr rein, kochen innerlich und die Aggressivität kann ihren Lauf nehmen. Das verringert laut dem amerikanischen Herzspezialisten W. Redford die Lebensqualität.

Was man tun kann, wenn man sauer ist

Sie möchten aufhören zu rauchen und schaffen es einfach nicht? Werden Sie dann wütend und was tun Sie dann, wenn Sie wütend sind? Ist das gesund, sich über so etwas zu ärgern? Nein, ist es nicht.

  • Ärgern Sie sich darüber, können Sie davon ausgehen, dass Sie von dieser schlechten Angewohnheit nicht loskommen und diese auch noch verstärken. Drehen Sie den Spieß doch einfach um. Es ist nicht schlimm rückfällig zu werden. Fangen Sie doch einfach wieder von vorne an und lenken die negativen Gefühle in positive um. Einfacher gesagt, als getan. Doch funktioniert es besser, als anders herum. Sie möchten vielleicht gar nicht aufhören zu rauchen, oder? Sie haben eventuell Angst etwas zu verändern, vor allen Dingen die schönen Gewohnheiten?
  • Sie sollten sich deshalb positiv motivieren und die Energie, die Sie dafür übrig haben, in die Vorteile des Nichtrauchens stecken. Genauso ist es, wenn Sie sich über jemanden ärgern, der beispielsweise ungerecht ist. Sie schaden sich nur selbst, weil Sie diesen Menschen nicht ändern können. Sie können aber ihr Verhalten ändern. Fangen Sie also am besten an, sich nur über das zu ärgern, was Sie auch tatsächlich ändern können.
  • Streiten Sie sich mit jemandem, nehmen Sie die Reaktionen nicht persönlich. Im Streit sagt man schon mal Dinge, die einem hinterher leidtun. Wenn Sie sich oft ärgern, verschaffen Sie sich am besten durch den Sport Luft.

Fazit: Ärgern Sie sich oft und "gerne", richten Sie Ihre Wut eher gegen sich. Überlegen Sie, wie viel Energie Sie dafür einsetzen möchten.

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