Flüssigkeiten können sauer oder alkalisch sein. Letzteres wird auch als basisch bezeichnet und meint einen pH-Wert zwischen 7 und 14. Hier geht es darum, wie viele positive oder negative Ladungen in einer Lösung vorhanden sind und welche dieser Ladungsmengen überwiegt. Dies kann auch mit speziellen Tests erfasst werden.

Was heißt „alkalisch“?

  • Flüssigkeiten können mit dem pH-Wert beschrieben werden. Diese Abkürzung steht für "potentia Hydrogenii" und stammt daher, dass in den Flüssigkeiten der Anteil von Wasserstoffionen dargestellt wird, denn dieses Element wird mit einem "H" symbolisiert.
  • Entscheidend ist dabei das Verhältnis von Hydroxid-Ionen (OH-), die negativ geladen sind und Protonen (H+), die positiv geladen sind.
  • Die Ladungen in der Flüssigkeit werden dann mit verschiedenen Testverfahren erfasst und einem pH-Wert zwischen unter null und 14 zugeordnet.
  • Flüssigkeiten können sauer oder alkalisch bzw. basisch sein. Letzteres meint einen pH-Wert zwischen 7 und 14. Überwiegen die negativen Ladungen, dann ist die Lösung alkalisch.

Wofür ist eine alkalische Lösung sinnvoll?

  • Alkalische Lösungen werden für verschiedene Zwecke verwendet, etwa um Laugengebäck herzustellen - der Begriff "Lauge" steht auch für alkalische Flüssigkeiten.
  • Auch in Wasser gelöste Seife ist basisch, wobei hier durch zu häufige Anwendung auch ein Nachteil der Basen deutlich wird, denn diese können (ebenso wie starke Säuren) die Haut schädigen.
  • Die Haut des Menschen hingegen ist nicht basisch, sondern leicht sauer mit einem pH-Wert, der etwa bei 5 liegt. Zu viel Seife kann daher die Schutzfunktion der Haut beeinträchtigen.