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Was hilft gegen Hitzewallungen?

Hitzewallungen sind ein häufiges, zeitweise sehr unangenehmes Problem in den Wechseljahren. Die Haut rötet sich, das Herz klopft stärker und die HItzewallungen steigen in den Kopf. Was dagegen hilft, erfahren Sie hier.

Hitzewallungen müssen nicht sein, es gibt einige Mittel dagegen.
Hitzewallungen müssen nicht sein, es gibt einige Mittel dagegen.

Warum bekommt eine Frau Hitzewallungen ?

  • Viele Frauen in der Menopause leiden unter Hitzewallungen. Das sind Schweißausbrüche, die ganz plötzlich aus dem Nichts heraus entstehen. Meistens spielt sich dies im Gesicht und Kopf ab, was natürlich sehr unangenehm ist. Andere Frauen wiederum leiden vor allem nachts an Hitzewallungen. Ein ständiges Ab- und zudecken zieht häufig eine Erkältung nach sich.
  • In der Menopause verändert sich der komplette Hormonhaushalt. Zuerst wird das Hormon Progesteron weniger und später dann nimmt die Menge des Östrogens ab. Dies ist dann auch die Zeit, in der die Hitzewallungen beginnen. Der Körper versucht, Schlacken und Säuren loszuwerden, und dies geschieht durch diese  "fliegende Hitze". Das Ganze dauert oft keine fünf Minuten, ist aber trotzdem unangenehm, und vielen Frauen auch noch peinlich. Ein rotes Gesicht, eine verschwitzte Bluse - beides wird als ziemlich störend empfunden.

Was hilft gegen "fliegende Hitze"?

  • Treiben Sie sooft Sport wie möglich, am besten zwei bis dreimal pro Woche, und zwar so, dass Sie so richtig ins Schwitzen kommen. Dadurch wird der Körper angeheizt und muss dies nicht noch zusätzlich durch Hitzewallungen tun.
  • Auch regelmäßige Saunagänge bringen Erleichterung. Ebenso Kneipp'sche Güsse und tägliche Bürstenmassagen.
  • Reduzieren Sie Ihren Kaffeekonsum. Kaffee kurbelt den Stoffwechsel an und bedingt Hitzewallungen.
  • Trinken Sie ab und zu eine Tasse Salbeitee. Salbei hilft bei vermehrtem Schwitzen. Jedoch trinken Sie bitte nicht zu viel davon, denn Salbeitee kann die Magenschleimhaut reizen.
  • Kleiden Sie sich im Zwiebellook, also mehrere Lagen übereinander, um schnell Ballast abwerfen und sich dann aber nach der Hitzewallung wieder schnell ankleiden zu können.
  • Hilfreich sind auch Sojaprodukte, wie Sojamilch, Tofu und dergleichen. Trinken bzw. essen Sie regelmäßig davon. Soja enthält Phytoöstrogene und hilft beim Übergang in die östrogenarme Zeit.
  • Falls Sie keine Sojaprodukte essen wollen, gibt es die Phytoöstrogene auch in Kapselform in jedem gut sortierten Reformhaus zu kaufen.
  • Die Ernährung sollte sehr basisch sein. Das heißt, das Verhältnis basisch zu sauer sollte am besten 3 : 1 betragen. Dazu ist zu sagen, dass alles Tierische, wie Fleisch, Geflügel, Milchprodukte "sauer", Obst und Gemüse jedoch "basisch" verstoffwechselt werden. Im Internet finden Sie Tabellen, um einen Überblick dafür zu bekommen, was denn wirklich sauer oder basisch ist.
  • Trinken Sie Frauenmanteltee. Frauenmantelkraut ist eine geradezu zauberhafte Pflanze, die Frauen sehr gut tut. Jedoch trinken Sie diesen Tee nie länger als 6 Wochen durchgehend.
  • Gönnen Sie sich regelmäßig Verschnaufpausen. Wechseljahre sind mitunter anstrengend. Ein bewusster Umgang mit sich selbst ist dabei sehr wichtig.
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