So verhindern Sie ein Virus-Problem über Facebook

Ein Virus, der gar nicht erst auf Ihrem Computer landet, ist die beste Möglichkeit, weitere Probleme gar nicht erst aufkommen zu lassen. Doch was können Sie tun, damit der Virus Sie über Facebook nicht erreicht? Lesen Sie einfach weiter:

  • Die wichtigste Regel im Internet gilt auch bei Facebook: Überlegen Sie gut, bevor Sie klicken! Wenn Sie eine Nachricht von Freunden kriegen, die Sie dazu auffordert, ein Video zu schauen, einen Link zu klicken oder ähnliches, überprüfen Sie erst einmal, ob die Nachricht auch wirklich von dem Freund geschrieben wurde. Oft merken Sie das schon ganz leicht an dem Text, der Ihnen zugesendet wurde. Haben Sie Zweifel, gehen Sie auf "Nummer Sicher": sprechen Sie Ihren Facebook-Freund an.
  • Auch bei sozialen Netzwerken - oder gerade darüber - finden sich einige schwarze Schafe, die scheinbar Spaß daran haben, Viren, Trojaner und Würmer zu verbreiten. Daher ist nicht nur bei diversen Links Vorsicht geboten. Auch Anwendungen, wie es sie zuhauf gibt, können gefährlich sein. Seien Sie vor allem bei völlig neuen Spielen und anderen Anwendungen auf Facebook vorsichtig und prüfen Sie erst einmal, wie viele diese Anwendung bereits nutzen.
  • Überprüfen Sie regelmäßig eine der vielen Virus- & Spam-Infoseiten auf Facebook. So sind Sie im Fall der Fälle vorgewarnt. "Achtung: Virus-Warnung" ist so eine Seite, auf denen sich Facebook-Nutzer gegenseitig warnen.
  • Zuletzt eine sinnvolle Regel, die Sie generell im Internet beherzigen sollten: Nutzen Sie einen Virenscanner und achten Sie immer darauf, dass die Daten aktuell sind. In der Regel erhalten Sie mehrfach am Tag neue Vireninformationen - prüfen Sie also täglich Ihren Virenscanner auf mögliche Updates.

Das können Sie mit Virusbefall tun

Wenn das Problem erst da ist, helfen die meisten vorbeugenden Maßnahmen nicht mehr, dann müssen Sie tätig werden. Und das können Sie tun:

  1. Warnen Sie Ihre Freunde bei Facebook durch eine "Status-Nachricht", dass sie keine Links von Ihnen anklicken sollen, da Sie ein Virus-Problem haben, an dem Sie gerade arbeiten. Viele Viren versenden sich völlig automatisch über Ihr Facebook-Adressbuch. Prüfen Sie nun, ob Windows Updates verfügbar sind und installieren Sie diese.
  2. Danach müssen Sie ein Anti-Virenprogramm erwerben. Sehr gute Anti-Virenprogramme erhalten Sie von Norton oder Kaspersky. Aber es geht auch kostenlos, zum Beispiel mit AntiVir.
  3. Starten Sie die Installation, suchen Sie nach aktuellen Updates (die Sie tunlichst auch installieren sollten) und trennen Sie dann die Internetverbindung. Starten Sie nun Ihren Computer neu.
  4. Öffnen Sie danach ihr neues Anti-Viren-Programm und führen Sie eine Komplettprüfung durch. Das dauert je nach Leistungsfähigkeit Ihres Computers und Menge der Daten auf den Festplatten unterschiedlich lange. 
  5. Die Virenprogramme bieten direkt Möglichkeiten, den Virus in Quarantäne zu schicken oder komplett zu löschen. Danach sollten Sie noch einmal Ihr System überprüfen lassen, ob der Virus oder die Viren auch wirklich entfernt wurden.
  6. Nun können Sie wieder eine Verbindung zum Internet herstellen und bei Facebook Entwarnung geben. Das Problem sollte gelöst sein. Wenn auf der Seite "Achtung: Virus Warnung" noch kein Hinweis auf den bei Ihnen gefundenen Virus, der sich über Facebook verbreitet, finden, können Sie auch hier eine Warnung schreiben.

Neben Windows und Ihrem Virenprogramm sollten Sie auch alle anderen häufig genutzten Programme auf Ihrem PC mit Updates auf dem neuesten Stand halten. Hacker finden immer neue Möglichkeiten, Schwachstellen auf Ihrem Computer zu finden. Mit diesen Tipps sind Sie nicht nur auf Facebook sicher unterwegs.