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SCR-Datei von Virus befreien - so gelingt es

Facebook-Fans werden von Hackern verstärkt als potenzielle Ziele für das Verbreiten von Trojanern ausgemacht. Oftmals nutzt der Virus den Facebook-Chat oder Statusmeldungen von Freunden, wobei er sich in einem Download-Link versteckt. Die SCR-Datei ist als Windows-Bildschirmschoner getarnt. SCR-Dateien können durchaus ganz harmlos sein. Im anderen Fall können sie auch einen ausführbaren Code und damit auch einen Virus enthalten.

Chat ist beliebt - doch im Download-Link lauern mitunter Viren.
Chat ist beliebt - doch im Download-Link lauern mitunter Viren.

Der Facebook-Virus ist ein als Bild getarnter Link. Wenn Sie den ausführen, lädt sich eine SCR-Datei (Windows-Bildschirmschoner) herunter und installiert sich. Wenn Sie online sind und das Chat-Programm noch am Laufen haben, erhalten alle Ihre Online-Kontakte eine Nachricht. 

Ein Virus kann sich in jedem Download und in jedem E-Mail-Anhang verstecken

Es gibt eine Reihe von Dateien (BAT, COM oder EXE), die Viren enthalten können. Auch SCR-Dateien können von Viren befallen sein.

  • Im Allgemeinen ist ein Virus ein Miniprogramm, das unerwünschte Funktionen auf dem Computer ausführen kann. Zum Schadensspektrum gehören das Verändern und Löschen von Dateien. Auch Hardware kann derart geschädigt werden, dass diese ausgetauscht werden muss. Ein Virus kann durchaus dem Betriebssystem die Anweisung geben, die Festplatte zu löschen oder Programmfunktionen zu manipulieren.
  • Sie können sich vor einem Virus schützen, indem Sie jede CD oder einen Software-Download vor der Installation mit einer Anti-Viren-Software überprüfen. Das gilt auch für an E-Mails angehängte Dateien und Links in Chat-Programmen. Klicken Sie nicht auf alles bedenkenlos und ungeprüft, auch nicht im Chat. Prüfen Sie regelmäßig einmal die Woche den Rechner. Von wichtigen Dateien legen Sie zudem Back-ups an.

Von Viren befallene SCR-Datei löschen

Haben Sie sich beim Klicken auf einen Download-Link einen Virus eingefangen, sollten Sie ihn schnell wieder loswerden. 

  1. Öffnen Sie den Task-Manager und klicken auf Prozesse. Alle laufenden Prozesse, die lediglich aus Zahlen bestehen, können Sie ebenso löschen wie solche, die nicht zum Rechner passen. Viren können auch Programmnamen tragen, obwohl Sie diese nicht auf dem Computer haben.
  2. Danach machen Sie einen Virenscan. Hat der aktuelle Virenscanner den Virus nicht ausmachen können, deinstallieren Sie ihn und suchen sich einen anderen. Rechnen Sie damit, dass aktuelle Computerviren nicht in jedem Fall sofort und zuverlässig von einem Virenscanner erkannt und beseitigt werden.

Eine andere Möglichkeit, den SCR-Virus zu entfernen, wenn er sich unter Windows nicht einfach so löschen lässt, ist das Entfernen der SCR-Datei im abgesicherten Modus.

  1. Nach dem Neustart drücken Sie die F8-Taste und wählen auf dem danach angezeigten Start-Bildschirm "abgesicherter Modus“ aus.
  2. Auf der Windows-Startfestplatte (sehr oft "C:/")  werden Sie mehrere SCR-Dateien im Ordner <“Windows/System" finden. Suchen Sie nach dem Namen des installierten Virus. Auch das Datei-Datum kann hier helfen. Löschen Sie die SCR-Datei und Starten Sie Windows neu.

Sicherheitsexperten empfehlen im Falle einer Virusinfektion oftmals eine radikale Lösung. Das bedeutet, Festplatte formatieren und das Betriebssystem neu aufspielen. Damit wird mit maximaler Sicherheit dafür gesorgt, dass sich keine versteckten Virenanhängsel irgendwo auf dem Rechner befinden und irgendwann wieder aktiv werden können. Damit wird mit maximaler Sicherheit dafür gesorgt, dass sich keine versteckten Virenanhängsel irgendwo auf dem Rechner befinden und irgendwann wieder aktiv werden können.

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