Verkaufsoffener Karfreitag in den Niederlanden

  • Seit Einführung des Euro in Deutschland und Holland braucht kein Geld mehr umgetauscht zu werden und die Preise sind leicht zu vergleichen.
  • Kleidung ist nicht unbedingt günstiger, es gibt aber andere Waren als in Deutschland und oft auch gute Schnäppchen.
  • Ganz interessant sind auch die Geschäfte mit Artikeln für den Wohnbereich, hier kann man ganz neue Dinge entdecken.
  • Lebensmittel sind meistens in Deutschland billiger, deshalb verläuft hier der Einkaufstourismus eher in die andere Richtung. Allerdings gibt es einige Produkte, die es in Deutschland so nicht gibt oder die nur schwer zu finden sind, daher lohnt sich immer ein Blick in die Läden.
  • Holländisches Brot und Gebäck schmeckt ganz anders als das deutsche. Das Weißbrot mit Schokoladenflocken, die den deutschen Streuseln ähnlich sind, ist bei Kindern sehr beliebt und Appelflappen, Kuchen mit Apfelstücken, gibt es fast überall.
  • Wer gern in holländischen Pommesbuden isst, kann sich auf dem Rückweg der Shoppingtour gut mit Tiefkühlprodukten wie Bamischeiben oder Frikandeln für zu Hause eindecken, vorausgesetzt er hat eine Kühlbox oder etwas Ähnliches dabei.
  • Vor allem für die asiatische Küche gibt es in vielen Supermärkten oder kleinen Läden die richtigen Zutaten.
  • Holländische Spezialitäten sind vor allem Käse, Fisch und Lakritz. Und dann gibt es noch den Vla, eine Art flüssiger Pudding, der in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich ist.
  • Fast obligatorisch ist der gebackene Fisch, der auf den Märkten angeboten wird und sehr frisch und lecker ist, daneben gibt es auch eine große Auswahl an Fastfood, die mal probiert werden sollte.

Einkaufen in Holland

  • Entlang der Grenze sprechen viele Niederländer Deutsch, dort wird es kaum Verständigungsprobleme geben.
  • Etwas weiter im Inland werden die Deutschkenntnisse etwas weniger, aber die Niederländer sind sehr sprachbegabt und sprechen in den meisten Fällen zumindest Englisch.
  • Grenzkontrollen gibt es so gut wie keine mehr, wodurch die Staus verkaufsoffener Karfreitage an der Grenze Geschichte sind. Hin und wieder steht noch eine Kontrolle an der Grenze nach Holland, besondere Einfuhrbeschränkungen gibt es aber wegen der Europäischen Union keine mehr.
  • In Holland gibt es viele große Blumenläden mit Topfpflanzen und Gartengewächsen, oft haben sie sich direkt hinter der Grenze angesiedelt. Berühmt ist das Land vor allem für seine Tulpen.
  • In Roermond nahe Mönchengladbach gibt es ein Designer Outlet, das in 100 Shops Kleidung, Lederwaren, Schmuck, Kosmetik, Sportartikel und vieles mehr anbietet.
  • Enschede liegt direkt hinter der Grenze. Die Innenstadt wurde vor einigen Jahren umgebaut, sodass man direkt unter dem Marktplatz im Zentrum parken kann.
  • Venlo ist nicht weit von Krefeld entfernt und hat eine schöne Altstadt mit Fußgängerzone.
  • Bei IKEA sind die Waren in den niederländischen Geschäften oft günstiger als in den deutschen, eventuell lohnt sich die längere Anreise.
  • In Amsterdam gibt es nicht nur gute Einkaufsmöglichkeiten, die Stadt mit den vielen Grachten und weiteren Sehenswürdigkeiten ist an sich schon einen Besuch wert. Eine sehr alte Einkaufsstraße ist die Kalverstraat.
  • Ein verkaufsoffener Karfreitag kann auch gut mit einem verlängerten Osterwochenende an der Nordsee oder am Ijsselmeer verbunden werden. Besonders am Ijsselmeer gibt es viele schöne Orte wie das Fischerdorf Urk.
  • Blumenliebhaber können nach dem Shoppen noch den Keukenhof zwischen Amsterdam und Den Haag besuchen. Auf Spazierwegen, die insgesamt 15 Kilometer lang sind, können am Karfreitag vor allem Frühlingsblumen, aber auch verschiedene Baumarten und Skulpturen angesehen werden. Im Park wurden etwa sieben Millionen Blumenzwiebeln gepflanzt, mehr als die Hälfte davon sind Tulpen. Dort kann auch eingekauft werden.