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Vegetatives Nervensystem - so stärken Sie es

Das vegetative Nervensystem wird vor allem von dem Geist und der Psyche beeinflusst. Milliarden von Nervenzellen helfen Ihnen zu denken, zu fühlen und dass Sie kommunizieren können. Pflegen Sie Ihr vegetatives Nervensystem jeden Tag. Lesen Sie, wie Sie es stärken können.

Das vegetative Nervensystem des Menschen ist sehr feinfühlig und sollte gepflegt werden.
Das vegetative Nervensystem des Menschen ist sehr feinfühlig und sollte gepflegt werden.

Die Aufgaben des vegetativen Nervensystems

  • Das vegetative Nervensystem besteht charakteristisch aus zwei Anteilen. Dem Sympathikus (leistungsfördernd) und dem Parasympathikus (erholend).
  • Wenn Sie für eine Aktivität z. B. durch ein bedrohliches Erlebnis viel Kraft und Konzentration benötigen, wird der Sympathikus aktiviert. Nach der Klärung benötigen der Körper und die Psyche Erholung. Die Entspannung erfüllt der Parasympathikus.
  • Aber auch die inneren Organe werden durch Ihr vegetatives Nervensystem gesteuert. Dies wird von Ihrem Bewusstsein nicht wahrgenommen. Diese Eigenschaft können Sie nicht beeinflussen.
  • Ihr Geist und Ihre Psyche können darüber entscheiden, ob Sie für die benötigte Kraft den Sympathikus einschalten, oder ob beide Anteile im Gleichgewicht verbleiben können.
  • Ihr vegetatives Nervensystem kann sich Ihrem Tagesrhythmus anpassen. Es bestimmt, ob eher eine Aktivität (am Tag) im Vordergrund steht, oder die benötigte Ruhe und Entspannung (die Nacht). Im besten Fall sind beide Anteile in der Balance.
  • Durch verschiedene Lebensumstände, z. B. zu viele Aktivitäten und Überforderung, kann sich Ihre Stimmung verschlechtern. Emotionale Erlebnisse und eine Dauerbelastung können über das vegetative Nervensystem die körperlichen Funktionen stark beeinflussen. Es wird zum Gegenschlag ausgeholt und diese Reaktion wird als Stress bezeichnet.

Stärken Sie Ihr vegetatives Nervensystem

  • Erstrebenswert ist die Harmonie zwischen den beiden Anteilen. Beides in Einklang zu sehen ist nicht immer möglich. Sie können aber einiges dafür tun, Ihr vegetatives Nervensystem auszubalancieren und es zu stärken.
  • Ihre Nervenzellen und Ihr Gehirn können nur gut arbeiten, wenn Sie mit den wichtigen Nährstoffen gut versorgt werden. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, frisches Obst und Gemüse, helles Fleisch und frischen Fisch. Essen Sie nicht zu reichhaltig und nehmen Sie besser kleinere Mahlzeiten zu sich.
  • Manche Heilpflanzen tragen auch etwas zur Gesundung Ihrer Nerven bei: Johanniskraut gegen die schlechte Stimmung (gerne als Tee), für die Beruhigung der Nerven können Baldrian oder Melisse helfen. 
  • Sobald Sie Ihr Nervensystem stärken und pflegen werden Sie viel ausgeglichener sein.
  • Auch Entspannungsbäder sind fördernd für die Nervengesundung.
  • Zu wenig Vitamin B1 kann zur Konzentrationsschwäche führen. Sie finden es im Vollkornbrot und Pellkartoffeln.
  • Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Magnesium sind erforderlich für die Weiterleitung von Nervenimpulsen: Grüne Gemüsesorten (z. B. Blattspinat), Milchprodukte und Sonnenblumenkernen.
  • Eine ausreichende Bewegung ist wichtig für die Durchblutung. Die Nervenzellen benötigen viel Sauerstoff.
  • Wenn Sie Ihr vegetatives Nervensystem wieder in Gleichklang bringen, wird Sie eine zeitweilige Überforderung nicht so schnell aus der Ruhe bringen.
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