Was Sie benötigen:
  • Hygienespüler
  • Mikrofaser-Bettwäsche
  • Dampfreiniger

Ungeziefer wie Wanzen beseitigen

  • Bettwanzen sind sehr leicht zu identifizieren. Sie erkennen, dass Bettwanzen in Ihrem Bett hausen, an Kottröpfchen auf der Bettwäsche und an dem typischen süßlichen Geruch, den sie aus ihren Stinkdrüsen absondern. Dieses Ungeziefer hinterlässt große, juckende Stiche, die meist in einer Reihe angeordnet sind.
  • Ist Ihr Bett von Bettwanzen befallen, sollten Sie schleunigst einen Fachmann zurate ziehen. Die Bettwanze versteckt sich tagsüber in kleinen Ritzen und ist nachts in Ihrem warmen und feuchten Bett zu finden. Selber kann man hier nicht viel machen, da das Risiko, eine Stelle zu übersehen, viel zu hoch ist.

Flöhe im Bett beseitigen

  • Flöhe im Bett sind kein Zeichen von mangelnder Hygiene. Gerade Haustiere tragen oft Flöhe mit sich herum, die auch den Menschen angreifen können.
  • Flohbisse erkennen Sie daran, dass sie meist nah beieinander in einem Dreieck oder in einer geraden Reihe liegen. Es sind blutige Punkte, die jucken und nicht - wie bei Mückenstichen - angeschwollen sind.
  • Ist Ihr Bett von diesem Ungeziefer befallen, hilft nur noch eins: Saugen, putzen und den Dampfreiniger zur Hand nehmen. Es ist sehr wichtig, dass Sie den kompletten Flohkot wegsaugen, da dies eine Nahrungsquelle für die neugeborenen Flöhe ist. Hilft das Saugen und Abdampfen nichts, können Sie in der Apotheke Flohspray erwerben.

So entfernen Sie Ungeziefer wie Milben aus dem Bett

  • Milben sind in jedem Bett zu finden und nur für Allergiker gefährlich. Ihr Kot enthält allergene Stoffe, die dem Allergiker beim Einatmen Schwierigkeiten bereiten. Die Milben im Bett kann man mit bloßem Auge nicht sehen. Sie halten sich gern in Matratzen auf, da es dort schön warm ist und ihre bevorzugte Nahrungsquelle - nämlich Hautschuppen oder Schimmelsporen - dort zuhauf vorhanden sind.
  • Sie werden Ihr Bett niemals komplett milbenfrei bekommen, jedoch können Sie die Anzahl des Ungeziefers erheblich reduzieren. Waschen Sie Ihre Bettwäsche regelmäßig bei mindestens 60 °C und greifen Sie ab und zu zu einem Dampfreiniger, mit dem Sie das Bett abdampfen können. Verzichten Sie auf viele Kissen und Kuscheltiere im Bett - denn dort halten sich die Milben sehr gerne auf.

Das Bett vor Ungeziefer schützen

  • Wählen Sie Bettlaken und Bezüge aus Mikrofaser, die bei 60 °C gewaschen werden können. Die hohen Waschtemperaturen und engmaschigen Textilien machen das Bett für Ungeziefer weniger ansprechend.
  • Waschen Sie Ihre Bettwäsche, Kissen und Decken regelmäßig mit Hygienespüler. Dieser duftet nicht nur angenehm, sondern desinfiziert die Textilien auch. Dabei werden Schädlinge und ihre Hinterlassenschaften sicher entfernt.
  • Reinigen Sie Ihr Bett zum Schutz gegen Ungeziefer in regelmäßigen Abständen mit einem Dampfreiniger. Dabei werden nicht nur Parasiten abgetötet, die sich bereits in Matratze und Gestell angesiedelt haben, sondern auch deren Larven und ihre Nahrung.
  • Lassen Sie Kopfkissen, Decken und Laken täglich trocknen und auslüften. Dadurch vermeiden Sie das feuchte Milieu, das Ihr Bett verlockend für Ungeziefer macht.
  • Saugen Sie regelmäßig und gründlich Staub im Schlafzimmer und vor allem in Bettnähe. Sie reduzieren dadurch die unweigerlich vorhandenen Hautschuppen und bieten den winzigen Parasiten weniger Nahrung an.
  • Schützen Sie Ihr Bett vorbeugend vor Ungeziefer, indem Sie spezielle Matratzen, Kissen, Decken und Bettwäsche anschaffen. Auch kostengünstigere Allergiker-Schutzbezüge können eine schützende Barriere bilden.

Weitere Autorin: Jessika Mueller