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Insektenstiche im Bett - Informatives

Insektenstiche im Bett können von unterschiedlichen Plagegeistern kommen. Häufig werden Bettwanzen vermutet, das muss aber nicht sein, es kommen auch einige andere Verursacher infrage.

Insektenstiche im Bett können unterschiedliche Verursacher haben.
Insektenstiche im Bett können unterschiedliche Verursacher haben.

Mögliche Verursacher von Insektenstichen

  • Ein möglicher Verursacher von Insektenstichen im Bett können Mücken sein. Mücken sind leichter zu sehen als beispielsweise Bettwanzen und auch hörbar. In Mitteleuropa kommen etwa 100 verschiedene Mückenarten vor. Die Stiche einiger Mückenarten können unter Umständen heftige Hautreaktionen hervorrufen. Das Erscheinungsbild derartiger Stiche kann je nach Mückenart und Empfindlichkeit der betreffenden Person unterschiedlich sein. Die Stiche finden sich in der Regel an Körperstellen, die nachts freiliegen, wie Gesicht, Arme, Beine oder Schulterbereich.
  • Bei vermeintlichen Insektenstichen im Bett kann es sich auch um Bisse von Läusen handeln. Läuse sind in der Lage, Krankheiten zu übertragen. Ihre Bisse sind nicht schmerzhaft, allerdings beißen Läuse nicht nur nachts, sondern auch am Tag. Die Bisse findet man am Haaransatz. Sie sind unregelmäßig angeordnet und relativ zahlreich.
  • Zusammen mit Läusen treten häufig auch Flöhe auf. Während Läuse auf ihrem Wirt leben, leben Flöhe sowohl auf ihrem Wirt als auch in dessen Umgebung also auch im Bett. Flöhe befallen ihren Wirt nur zum Blut saugen. Die Flohbisse sind über den ganzen Körper verteilt und in der Regel in Reihen angeordnet. Sie sind relativ klein und verursachen einen großflächigen Juckreiz.
  • Mit einer Flohfalle können Sie einen möglichen Flohbefall feststellen. Nehmen Sie dazu einen Suppenteller und stellen in den Suppenteller eine Untertasse verkehrt herum hinein. Ihre Bisse sind nicht schmerzhaft, allerdings beißen Läuse nicht nur nachts, sondern auch am Tag. Stellen Sie dann ein Teelicht oben drauf und zünden dieses an. Dann dunkeln Sie den Raum ab. Nach einiger Zeit sollten sich Flöhe in der Flüssigkeit befinden.
  • Eher seltener aber wesentlich problematischer sind Bettwanzen. Diese können das ganze Jahr über auftreten. Bei einem Befall mit Bettwanzen gibt es einiges, worauf man achten sollte. Zu deren Bekämpfung kommt in der Regel nur der Schädlingsbekämpfer infrage.

Hinweise zu Wanzen im Bett

  • Bei einem Verdacht auf Insektenstiche kann es sich auch um Bisse von Bettwanzen handeln. Bei diesen Wanzen handelt es sich um Parasiten, die man nicht mit einfachen Hausmitteln bekämpfen kann, hier muss normalerweise der Schädlingsbekämpfer ran, denn ein Befall mit diesen Parasiten ist alles andere als harmlos. Unter Umständen können sie sogar Krankheiten wie Hepatitis B oder C übertragen. Die Bisse dieser Parasiten lösen einen starken Juckreiz aus. Dieser kann unter Umständen großflächig sein und länger als eine Woche andauern.
  • Derartige Wanzen kommen häufig in Hotels oder Hostels vor. Von daher kann man sich diese unbeliebten Mitbewohner leicht aus dem Urlaub einschleppen. Auch beim Kauf von Secondhand-Möbeln können Sie sich Bettwanzen ins Haus holen. Sie sind 3,8 - 5,5 mm klein, scheu und zudem sehr flink.
  • Zu erkennen ist ein Befall an kleinen schwarz-braunen Flecken im Bett, das könnte der Kot dieser Wanzen sein. Diese Parasiten können auch einen muffigen Geruch im Schlafzimmer verursachen. Tagsüber halten sie sich in Hohlräumen, Spalten und Ritzen auf. Zudem können sie sich sehr schnell im ganzen Haus ausbreiten.
  • Steht fest, dass es sich bei den vermeintlichen Insektenstichen um Bisse von Bettwanzen handelt, sollten Sie die komplette Bettwäsche und Kleidungsstücke, die mit den Wanzen in Kontakt gekommen sind, bei mindestens 60 Grad waschen. Hilfreich ist auch das Einfrieren dieser Textilien. Auf jeden Fall sollten Sie schnellstens Kontakt mit einem Schädlingsbekämpfer aufnehmen.
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