Merkmale des Planktons

  • Plankton kommt ausschließlich im Wasser vor.
  • Das wesentlichste Merkmal jedoch ist, dass diese Lebewesen sich nicht aus eigener Kraft fortbewegen können, sondern auf die Strömung des Gewässers angewiesen sind, um von Ort A nach Ort B zu schweben.
  • Unterschieden wird tierisches und pflanzliches Plankton. Während die pflanzliche Variante Fotosynthese betreibt, um zu überleben (beispielsweise Grünalgen), handelt es sich bei dem tierischen Exemplar um ein Lebewesen, das sich wiederum von anderen Organismen ernährt. 
  • Tierisches Plankton existiert in verschiedenen Formen und Größen. Viele Arten besitzen kleine Hilfsmittel am Körper wie beispielsweise Pfeile oder Schirme, mit denen sie sich besser in der Strömung halten können. So kommt es, dass auch die Qualle mit mehreren Metern Länge zu den "Kleinstlebewesen" zählt. Der häufigste Vertreter dieser Gattung ist allerdings der Ruderfußkrebs. Seine Körperlänge beträgt je nach Alter zwischen immerhin 0,1 bis 2 mm.
  • Allerdings gibt es auch tierische Organismen "auf Zeit". Die Larven einiger Fische und Meeresbodenbewohner gehören in dem Larvenstadium auch zum tierischen Plankton.

Tierisches Plankton - Ernährung und Fressfeinde

  • Die tierischen Organismen ernähren sich hauptsächlich von den pflanzlichen Kleinstlebewesen, aber auch von anderem tierischen Plankton.
  • Ohne Plankton im Meer könnten viele andere Tiere dort nicht überleben. Sie dienen hauptsächlich als Nahrungsquelle. Auch wenn es unglaublich erscheint, aber die großen Meerestiere wie der Riesenhai, der Teufelsrochen und der Bartwal sind reine Planktonfresser.
  • Ob ein Gewässer reich oder arm an Kleinstlebewesen ist, können Sie häufig auch an der Farbe feststellen. Grün schimmernde Meere sind deutlich planktonhaltiger als Gewässer mit blauer Farbe.